Parson und Jack Russell Terrier

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Jack Russell Terrier

Der quirlige Jack Russell Terrier ist ein sehr aktiver und dabei überaus selbständiger Hund, der ursprünglich einmal für die Fuchsjagd gezüchtet wurde. Er ist sehr gelehrig aber auch stur und manchmal nicht einfach in der Erziehung, weshalb oft behauptet wird, er eignet sich nicht als Anfängerhund. Tatsächlich braucht er eine konsequente Führung und solides Training. Seine Triebe und Instinkte müssen dabei unbedingt in die richtigen Bahnen gelenkt werden.

Heutzutage erfreut sich der Jacky, wie er oft liebevoll genannt wird, außerdem zunehmender Beliebtheit als Familienhund. Auch von Joggern und Reitern wird der Terrier sehr als treuer Begleithund geschätzt. Wichtig sind allerdings eine gute Erziehung und die richtige Auslastung des Hundes.

Er ist nämlich sehr bewegungsfreudig und seine Batterie ist nur schwer leer zu bekommen. Das kleine Powerpaket liebt Spaziergänge, Wasser, Hundesportarten, Spiel und Training und hat eine Vorliebe fürs Graben und Wühlen. Vielleicht buddelt sich ein Jack Russell ja demnächst auch in Ihr Herz?


10 Fakten über den Jack Russell Terrier

1. Klassifikation: Gruppe 3 Terrier, Sektion 2 Niederläufige Terrier (Arbeitsprüfung nach Wahl), Standard Nr. 345

2. Die ideale Widerristhöhe liegt zwischen 25 – 30 cm. Das Gewicht sollte passend zur Größe etwa 5-6 kg betragen.

3. Weiß muss die vorherrschende Farbe sein. Es gibt den Jack Russell in glatt-, rau- und stichelhaarig.

4. Namensgeber der Rasse war der Pfarrer John (Jack) Russell.

5. Die Hündin „Trump“ gilt als Stammmutter aller heutigen Jack Russell Terrier. Pfarrer Russell erwarb sie 1819.

6. Die Terrier wurden gezüchtet, um selbstbewusst Füchse und andere Tiere zu jagen und ihnen dabei sogar in ihre unterirdischen Bauten zu folgen.

7. Das Kupieren der Rute ist gestattet, wenn der Jack Russel als Jagdhund gehalten wird.

8. Der Ursprung der Rasse liegt in England, allerdings besitzt Australien das Patronat.

9. John Russell hatte den Spitznamen „Hunting Parson“ was etwa so viel wie jagender Pfarrer bedeutet.

10. Jack Russell Terrier und Parson Russell Terrier haben beide ihren Ursprung in den Zuchtbemühungen des britischen Pfarrers.


Herkunft und Geschichte des Jack Russell Terriers

Pfarrer John Russell war nicht nur Geistlicher, sondern auch Jäger und begeisterter Hundezüchter von Fox Terriern. Sein Ziel war jedoch eine Hunderasse zu kreieren, die ausdauernd, eigenständig und vor allem klein und wendig genug war (im Gegensatz zu den Fox Terriern), um in die Bauten von Füchsen und anderen Tieren einzudringen und die Beute herauszutreiben.

Ein wirklich einheitliches Aussehen der Hunde gab es damals noch nicht. Es wurde vielmehr Wert auf die Charaktereigenschaften und Qualitäten bei der Jagd gelegt. John Russells Terrier erlangten rasch einen gewissen Bekanntheitsgrad und wurden zur besseren Unterscheidung von anderen Rassen bald schlicht als Jack Russell bezeichnet.

Der kleine Jacky fand schließlich auch Verbreitung in Australien, wo er zur Eindämmung der Rotfüchse eingesetzt wurde. Die Jäger von Down Under fanden Gefallen an der mutigen und eigenständigen Rasse und züchteten sie systematisch weiter. Diesem Umstand ist geschuldet, dass nicht nur Großbritannien als Ursprung des Jack Russells gilt, sondern Australien ebenso.

Der „Jack Russell Terrier Club of Australia” bemühte sich schließlich um die Anerkennung des Jack Russells als eigenständige Rasse. Eine solche fand im Jahre 1991 statt, allerdings nur in Australien. Es dauerte noch bis 2000, ehe auch der FCI die nach australischem Standard niederläufige Rasse endgültig anerkannte.


Jack Russell Terrier und Parson Russell Terrier: Was ist der Unterschied?

Darüber sind sich selbst Züchter und Vereine nicht immer ganz einig. Die einen sagen, der Parson Russell Terrier (PRT) sei hochbeinig, während der Jack Russell Terrier (JRT) die niederläufige Variante sei. Aber stimmt das?

Parson Russell Terrier

Der Parson Russell Terrier ist eine eigene Hunderasse, die gerne mit dem Jack Russell verwechselt wird. @Foto:Zucht vom Niggeland

 

Eigentlich sind beide Schläge aus den gleichen Zuchtbemühungen hervorgegangen und es gab lange gar keine Unterscheidung der beiden Typen. Wer wissen möchte, ob sein „Modell“ ein PRT oder ein JRT ist, sollte den Züchter am besten fragen, nach welchem Standard er eigentlich züchtet. Es gibt drei Varianten:

1. Der Originalstandard von 1974 des Jack Russell Terrier Club of Great Britian (JRTCGB):
Hier wird die Rasse als Jack Russell Terrier bezeichnet und eine Widerristhöhe von 25-38 cm angegeben. Allerdings gibt es keine ideale Größe, sondern es wird mehr nach Leistung und Funktion gezüchtet. Es handelt sich um einen hochläufigen (!) Arbeitsterrier.

2. Jack Russell FCI-Standard Nr. 345:

Die Rasse wird auch hier als Jack Russell Terrier betitelt, allerdings wird eine Größe von 25-30 cm als ideal angegeben und der Hund ist ein Niederläufer.
Rassennomenklatur Jack Russell der FCI http://www.fci.beQuelle: FCI – Standard Nr. 345  Rassennomenklatur der FCI http://www.fci.be

3. Parson Russell FCI-Standard Nr. 339:

Hier heißt der Hund Parson Russell Terrier. Die Widerristhöhe für Rüden beträgt 36 cm, bei Hündinnen hingegen nur 33 cm (jeweils +/- 2 cm). Die Rasse ist hochläufig.
Rassennomenklatur Parson Russell der FCI http://www.fci.beQuelle: FCI – Standard Nr. 345  Rassennomenklatur der FCI http://www.fci.be

Demzufolge gibt es tatsächlich sowohl hochläufige als auch niederläufige Jack Russell Terrier. Alle Klarheiten beseitigt soweit?

Außerdem wird der Parson Russell Terrier oftmals als Showhund bezeichnet und der Jack Russell als Working-Terrier oder einfach Jagdhund. Eine Unterscheidung erfolgt also auch hinsichtlich ihrer Eignung und ihres Einsatzgebietes.


Promis mit Jack Russell

Nicht wenige Stars und Sternchen sind auf den Hund, oder besser gesagt, auf den Jack Russell Terrier gekommen. Vielleicht liegt es an seiner kompakten Größe, die ihn zu einem idealen Begleiter im stressigen Alltag und auf Reisen macht? Langweilig wird es dem Jacky als Haustier bei den Celebrities sicherlich nicht. Hier einige Promiente, die einen Jack Russell ihr eigenen nennen oder genannt haben:

  • Audrey Hepburn (Schauspielerin)
  • Paul McCartney (Sänger)
  • Bette Midler (Schauspielerin und Sängerin)
  • Mariah Carey (Sängerin)
  • Florian David Fitz (dt. Schauspieler)
  • Goldie Hawn (Schauspielerin)
  • Lindsey Lohan (Schauspielerin und Sängerin)
  • Donatella Versace (Designerin)
  • Matthew Broderick und Sarah Jessica Parker (Schauspielerehepaar)
  • Prinz Charless (Prince of Wales)
  • Pink (Sängerin)
  • Serena Williams (Tennisspielerin)

Charakter und Wesen eines Powerpakets

Der Jack Russell wurde als Gebrauchshund für die Jagd gezüchtet. Darum waren eine gute Portion Selbstbewusstsein sowie eine gewisse Unerschrockenheit dringend von Nöten. Auch heute noch liegen diese Charakterzüge tief in der Rasse verwurzelt. Dabei ist der Terrier sehr lernfähig, überaus aufmerksam und legt eine unermüdliche Ausdauer an den Tag. Das Wesen des Jack Russell ist trotzdem freundlich und loyal.

Leider unterschätzen immer noch viele den Bewegungsdrang der Rasse und die Konsequenz, mit der ein Jack Russell erzogen werden will. Er ist zwar durchaus als Familienhund geeignet, jedoch nur, wenn er seinen Instinkten und Wesenszügen entsprechend gehalten und gefordert wird. Bei aktiven Familien mit Hundeerfahrung und der Bereitschaft sich ausgiebig mit dem Terrier zu beschäftigen, ist er dabei bestens aufgehoben

Die Erziehung des Terriers gestaltet sich aufgrund seiner Sturheit und hohen Eigenständigkeit hingegen manchmal als etwas schwierig. So kann es vorkommen, dass der Terrier gern mal ein Kommando gekonnt überhört oder gleich komplett auf Durchzug schaltet. Darum wird Hundeanfängern häufig von der Rasse abgeraten.

Es kommt also sehr stark auf den Halter an, ob der fröhliche Jack Russell ein toller Begleit- oder Gebrauchshund wird, oder ob er seinem Besitzer eher auf der Nase herumtanzt und meint, den Boss spielen zu müssen.

Was ist typisch Jack Russell?

  • Der Jack Russell ist wachsam und bellt mitunter sehr gerne
  • Buddeln ist eine große Leidenschaft. Gartenbesitzer sollten sich dessen bewusst sein und Blumenbeete beispielsweise hundesicher umzäunen.
  • Ein Jacky unterschätzt gerne mal seine eigene Größe und Stärke und hat einen leichten Hang zum Größenwahn, beispielsweise bei Begegnungen mit anderen Hunden.
  • Viele Jack Russell lieben das Wasser
  • Die Rasse ist sehr ausdauernd. Halter sollten sich auf echtes Powerpaket einstellen.
  • Vorsicht mit anderen Haustieren. Besonders bei Kleintieren kann es vorkommen, dass der Jack Russell sie eher als Beute, denn als weitere Familienmitglieder ansieht.
  • Seine Selbständigkeit gepaart mit einem ausgeprägten Jagdtrieb machen es mitunter schwer bis unmöglich, den Jack Russell in manchen Gebieten abzuleinen.
  • Er ist bei guter Sozialisation und Erziehung ein prima Partner für Kinder und spielt unermüdlich mit ihnen.

Wie hoch ist die Lebenserwartung eines Jack Russell Terriers?

Im Vergleich mit anderen Hunderassen schneidet der Jack Russell Terrier hinsichtlich seiner Lebenserwartung besonders gut ab. Seine Besitzer dürfen sich über eine Lebensspanne von 13-16 Jahren freuen. Viele Rassevertreter werden sogar noch älter. Damit auch Ihr Jacky sich über ein schönes, langes und artgerechtes Leben freuen kann, können Sie einiges tun:

Wie kann ich die Lebenserwartung meines Jack Russells erhöhen?

  • Kaufen Sie einen Welpen nur bei einem seriösen Züchter, die viel Wert auf die Gesundheit seiner Tiere legt
  • Sorgen Sie für Familienanschluss
  • Vermeiden Sie Übergewicht
  • Füttern Sie nur hochwertiges Hundefutter
  • Viel Bewegung ist ein Muss, ebenso wie geistige Beschäftigung
  • Lassen Sie Ihren Jack Russell impfen
  • Gehen Sie bei Problemen zum Arzt
  • Der Jack Russell kann leicht übersehen werden. Seien Sie achtsam mit so einem kleinen Hund im Haus
  • Erziehen Sie Ihren Jack Russell, dies kann helfen Verletzungen und Gefahren zu vermeiden
  • Pflege gehört zum Wohlbefinden des Hundes untrennbar dazu
  • Transportieren Sie Ihren Hund in Auto und Co immer sicher in einer Transportbox
  • Besuchen Sie einen Kurs zur Ersten Hilfe am Hund

Erbkrankheiten können die Lebenserwartung des Jack Russells sehr herabsetzen, weshalb es enorm wichtig ist, den Hund nur von seriösen Züchtern zu erwerben. Normale Hundekrankheiten, Parasiten und altersbedingte Wehwehchen lassen sich hingegen nur schwer vermeiden. Besonders der alte Hund entwickelt veränderte Bedürfnisse und benötigt manchmal mehr Pflege und Aufmerksamkeit als Senior.

Irgendwann ist aber auch das schönste und längste Hundeleben vorbei und es ist die Zeit des Abschieds gekommen. Wenn Ihr Jack Russell über die Regenbogenbrücke geht, ist es schön, wenn Sie ihn in seinen letzten Momenten begleiten.

Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit, Ihren Hund zu beerdigen oder einäschern zu lassen. Sie können ihm jedoch auch zu Hause gedenken und kleine Erinnerungen an die gemeinsame Zeit schaffen. Dies ist besonders wichtig, wenn Kindern um den geliebten Vierbeiner trauern.


Gesunde Jack Russell Welpen

Ist die Entscheidung für einen Jack Russell Terrier gefallen, so werden Sie sich sicherlich auf die Suche nach einem guten Züchter machen. Manchmal können Welpen bereits reserviert werden, wenn der Wurf sich noch in der Planung befindet, meistes werden Sie jedoch schon einen Blick auf die kleinen Racker werfen können. Ein spannender Augenblick.

Bei all der Vorfreude sollten Sie jedoch kritisch bleiben und die Welpen genau unter die Lupe nehmen. Immerhin möchten Sie einen gesunden Jack Russell mit nach Hause nehmen. Achten Sie darum auf Folgendes.

Wie erkenne ich einen gesunden Welpen?

  • Die Augen sollten klar und frei von Ausfluss und Verklebungen sein
  • After und Hinterläufe müssen sauber sein, ansonsten weisen Verschmutzungen auf Durchfall hin
  • Der Hund sollte verspielt und aufgeweckt wirken und keinesfalls teilnahmslos oder apathisch
  • Die Bewegungen sind normal und der Welpe zeigt keinerlei Lahmheiten
  • Das Fell wirkt gesund und ist ohne kahle Stellen oder Schuppen. Der Welpe kratzt sich auch nicht permanent
  • Der Bauch sollte nicht aufgebläht wirken, sonst könnte es sich um Wurmbefall handeln
  • Ohren und Maul dürfen keinen starken Geruch aufweisen und sollten sauber sein
  • Der Welpe wirkt neugierig und zeigt keinerlei Anzeichen von Aggressivität, Scheue oder Angst
  • Der Jack Russell freut sich über Besucher und den Züchter gleichermaßen
  • Er lässt sich überall problemlos anfassen, hochheben und festhalten

Doch egal, ob Sie sich nun spontan in einen Kandidaten verlieben oder sich vom Züchter beraten lassen: Die Welpen werden frühestens ab der 8. Lebenswoche abgegeben und somit heißt es für die zukünftigen Hundebesitzer erst einmal zu warten.

Diese Zeit können Sie jedoch nutzen, um Ihr Zuhause auf den Neuankömmling vorzubereiten. Machen Sie es welpensicher und beseitigen Sie mögliche Gefahrenquellen für den Hund: Entsorgen Sie giftige Pflanzen, Chemikalien, Putzmittel oder Medikamente oder bewahren Sie diese unerreichbar auf. Treppen und Balkon sollten absturzsicher sein und ein Gartenzaun keine Schlupflöcher aufweisen.

Ein oder zwei gute Bücher zu Rasse und Welpenerziehung können ebenfalls nicht schaden, bereiten vor und versüßen die Zeit bis zur Ankunft des kleinen Hundes. Genauso wie eine ausgiebige Shoppingtour, um die Erstausstattung für den Jack Russell Welpen zu besorgen. Gerne können Sie die Leine schon an die Garderobe hängen, Wasser- und Fressnapf aufstellen sowie das Hundebett an den dafür vorgesehenen Ort platzieren. Das macht es gleich viel realer, dass bald ein Welpe um Sie herumspringt.


Konsequente Erziehung von Anfang an

Die Erziehung Ihres Jack Russell Terriers sollten Sie nicht auf die lange Bank schieben. Es ist besser gleich ab Einzug des Hundes Regeln aufzustellen und sich konsequent daran zu halten. Dies gibt dem Welpen Sicherheit und zeigt ihm von Anfang an seinen Platz im Rudel. Immerhin neigt der Jacky etwas zu Dominanz, wenn ihm keine Grenzen aufgezeigt werden.

Wer zu spät mit der Erziehung seines Terriers beginnt oder nicht konsequent genug ist, schafft hingegen Probleme, die hinterher nur mühsam wieder aus der Welt zu schaffen sind, wie unerwünschte Unarten oder Verhaltensauffälligkeiten. Wer Hundeanfänger ist, sollte darum am besten die Hilfe einer guten Hundeschule in Anspruch nehmen und sich beim Training fachmännisch anleiten lassen. Zwar ist der Jack Russel kein typischer Anfängerhund, er ist mit dem richtigen Engagement und einer guten Portion Ehrgeiz jedoch auch für Hundeneulinge geeignet.

Natürlich hat der Jack Russell den Vorteil, dass er recht klein und leicht ist. Er kann also selbst dann noch gehandhabt werden, wenn er beispielsweise an der Leine zieht oder Besucher anspringt. Angenehm ist dies jedoch nicht und ein unerzogener Jack Russell darf bei Weitem nicht so viele Freiheiten genießen, wie seine gut trainierten Artgenossen.

Immerhin kann der Jacky nicht von der Leine gelassen werden, wenn er nicht zuverlässig abrufbar ist. Und mit zum Stadtbummel nehmen können Sie den Vierbeiner auch nicht, wenn er Passanten anbellt oder nicht still im Café unter Ihrem Stuhl liegen bleibt. Je besser Ihr Jacky also trainiert ist, umso mehr kann er ohne Einschränkungen an Ihrem Leben teilhaben.

Ebenso wichtig: Setzten Sie die vom Züchter begonnene Sozialisation zu Hause weiterhin fort und gewöhnen Sie den Terrier an alle Begebenheiten, die ihm im Alltag immer wieder begegnen werden. Auch der Kontakt zu Kindern, anderen Hunden und weiteren Tieren ist wünschenswert.

Bedenken Sie zudem, dass der Jagdtrieb des Jack Russell Terriers in geregelte Bahnen gelenkt werden sollte. Auch Stubenreinheit will natürlich gelernt sein, ebenso wie das Alleinbleiben, das Erlernen des (neuen) Namens oder das Laufen an der Leine. An Pflegehandgriffe gewöhnen Sie den Welpen am besten ebenfalls schon früh und wer clever ist, macht den Hund schon früh mit einer Transportbox vertraut.

Warum ist Hunde-Erziehung so wichtig?

  • Sie schafft eine solide Vertrauensbasis
  • Der Hund respektiert Sie als zuverlässigen „Rudelführer“
  • Ihr Terrier kennt seinen Platz in der Rangordnung
  • Sie schafft Harmonie im Zusammenleben von Mensch und Tier
  • Guter Erziehung ermöglicht dem Jack Russel eine Vielzahl von Freiheiten und Privilegien
  • Basiskommandos, die gut beherrscht werden, können den Jacky vor Gefahren schützen
  • Der Hund kann problemlos am Alltag teilhaben und überall hin mitgenommen werden
  • Ein permanent bellender Hund ist anstrengend und nervig, ebenso wie ein Terrier, der bei Hundebegegnungen ausflippt oder an der Leine zieht

Der Kauf eines Jack Russell will gut überlegt sein

Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Jack Russell Terriers beträgt 13-16 Jahre. Einige Rassevertreter werden mit etwas Glück sogar noch älter. Eine lange Zeit, in welcher Sie die volle Verantwortung für das Wohlergehen und die Pflege des Hundes übernehmen. Doch nicht nur das: Sie werden Ihre eigenen Gewohnheiten und Bedürfnisse denen des Hundes anpassen müssen und dies für viele Jahre.

Außerdem sollten gewisse Voraussetzungen erfüllt sein, damit der Jack Russell es gut bei Ihnen hat und Sie ihm ein artgerechtes und schönes Leben bieten können:

Checkliste Jack Russell Kauf

  • Die Hundehaltung ist in Ihrer Mietwohnung erlaubt?
  • Sie wissen um die Besonderheiten und Bedürfnisse der Rasse
  • Sie haben ausreichend Zeit für Erziehung, Pflege und Bewegung des Hundes
  • Eine Hundeschule ist Neulingen immer angeraten
  • Der bewegungsfreudige Jack Russell will mehrmals täglich Gassi gehen, egal bei welchem Wetter oder an welchem Wochentag
  • Sind Sie bereit für Kompromisse in Ihrer Freizeit- und Urlaubsplanung?
  • Wohin mit dem Jack Russell, wenn Sie einmal ernsthaft krank sind oder der Vierbeiner doch nicht mit in den Urlaub kann?
  • Haben Sie einen Notfallplan/Notfallkontakt?
  • Alle sind mit dem Kauf des Jack Russell einverstanden?
  • Gibt es bekannte Allergien gegen Tierhaare?
  • Hat jemand aus der Familie Angst vor Hunden?
  • Sie haben finanzielle Rücklagen für überraschende Ausgaben?
  • Sind Ihr Lifestyle und Ihre berufliche Situation mit der Hundehaltung vereinbar?

Sind alle Voraussetzungen für den Kauf eines Jack Russell Terriers gegeben, ist dies schon einmal die halbe Miete. Sie sollten Sie sich jedoch auch noch einige Nachteile eines haarigen neuen Mitbewohners vor Augen führen:

Warum sollte ich mir keinen Jack Russell kaufen?

  • Haustiere machen Dreck und Unordnung. Der Jack Russel ist da keine Ausnahme
  • Der Jack Russell haart und Sie werden mehr staubsaugen und putzen müssen
  • Pflege des Hundes muss sein, und zwar jeden Tag. Außerdem stehen möglicherweise Besuche im Hundesalon an.
  • Egal, welches Wetter draußen herrscht, ob es gerade Feiertag oder Wochenende ist: Der Jacky will raus und das mehrmals am Tag
  • Sind Sie bereit, hinter Ihrem Jacky sauber zu machen und seinen Kot aufzusammeln?
  • Bei der Erziehung zur Stubenreinheit kann ebenfalls das ein oder andere Malheur passieren. Auch alte oder kranke Hunde machen evtl. in die Wohnung.
  • Ein Hund verursacht vor allem eines: Kosten, Kosten, Kosten! Futter, Steuer, Haftpflicht, Tierarztbesuche, Spielzeug, Zubehör und manchmal kommen auch überraschende Ausgaben auf Sie zu, wie eine notwendige OP oder teure Medikamente.
  • Welpen, als auch Jack Russell Senioren haben besondere Bedürfnisse und benötigen mitunter mehr Aufmerksamkeit und Pflege.
  • Spontanität bleibt mit einem Hund etwas auf der Strecke auch zeitaufwendige Hobbys sind vielleicht nicht mehr möglich.
  • Reisen wird mit Hund schwieriger

All dies schreckt Sie nicht ab? Schön! Dem Kauf eines Jack Russell scheint nichts im Wege zu stehen. Der Hund scheint bei Ihnen gut aufgehoben zu sein und wird ein artgerechtes und wunderbares Leben führen. Sie hingegen dürfen sich auf viele tolle Jahre mit dem kleinen Vierbeiner freuen und all die schönen Seiten der Hundehaltung genießen:

Gute Gründe für einen Jack Russell Kauf

  • Ein niedlicher Jack Russell Welpe im Haus. Gibt es was Besseres?
  • Sie dürfen Ihren Welpen aufwachsen sehen und gemeinsam Erziehungserfolge feiern
  • Sie erhalten einen agilen und lebhaften Begleiter, der Ihr Leben gehörig auf den Kopf stellen wird
  • Sie werden viel mehr Zeit draußen an der frischen Luft verbringen
  • Der Jack Russell ist bei richtiger Sozialistation ein toller Kumpel für die Kinder
  • Es wartet eine schwanzwedelnde Begrüßung bei jeder Rückkehr auf Sie
  • Einen Hund zu streicheln und mit ihm zu kuscheln sind Balsam für die Seele und so entspannend
  • Sie werden viele weitere Hundehalter und andere neue Leute kennenlernen

Wo kann ich einen Jack Russell kaufen?

Das Internet ist für viele Anlaufstelle Nummer 1, wenn Sie auf der Suche nach einem Jack Russell sind. Dabei ist natürlich Vorsicht geboten, denn nicht alle Angebote sind seriös und es tummeln sich viele schwarze Schafe im Netz.

Ist der Kaufpreis für einen Jack Russell beispielsweise zu schön, um wahr zu sein, sollten Sie erst recht aufpassen. Nicht selten handelt es sich dabei um sogenannte Wühltischwelpen vom Vermehrer, die leider oftmals viel zu früh von der Mutter getrennt werden, womöglich Erbkrankheiten in sich tragen, mit einer viralen oder bakteriellen Erkrankung abgegeben werden oder parasitenverseucht sind.

Auch bei Laienzüchtern ohne Vereinszugehörigkeit sollte besser genau nachgefragt werden. Lassen Sie sich die Elterntiere zeigen und fragen Sie nach tierärztlichen Untersuchungen hinsichtlich Erbkrankheiten. Es gibt viele gewissenhafte Hobbyzüchter, aber eben auch solche, die ihre Hündin nur decken lassen, um einmal Welpen im Haus zu haben.

Sicherlich liegt der Kaufpreis für den Jack Russell bei einem seriösen Züchter, der einem Verein angehört, um einiges höher. Er ist in den allermeisten Fällen jedoch absolut gerechtfertigt. Immerhin unterliegen solche Züchter gewissen Auflagen und Kontrollen und unternehmen alles, damit der Jack Russell Nachwuchs gesund und munter verkauft werden kann. Auf den Seiten des VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen) finden sie beispielsweise Anschrift und Telefonnummern des Klub für Terrier e.V. sowie Listen von Züchtern.

Weitere Vereine:


Kleiner Jack Russell Terrier in großer Not

In Tierheimen, in Auffangstationen im Ausland oder auf privaten Pflegestellen befinden sich leider immer auch Rassehunde. So gibt es unglücklicherweise auch viele Jack Russell Terrier in Not, die auf ein schönes neues Zuhause warten. Dabei ist allen diesen Hunden eines gemeinsam: Sie tragen keinerlei Schuld an ihrem miserablen Schicksal.

Abgegeben werden die kleinen Vierbeiner dabei aus den unterschiedlichsten Gründen:

Warum wird ein Jack Russell abgegeben?

  • Der Vorbesitzer verstirbt
  • Der Terrier wird aus Überforderung abgegeben
  • Die Kosten der Hundehaltung wurden unterschätzt
  • Seine Besitzer trennen sich und niemand will den Hund behalten
  • Die Haltung des Jackys ist aus finanziellen oder zeitlichen Gründen nicht mehr möglich
  • Berufsbedingt muss der Hund abgegeben werden
  • Kommt zweibeiniger Nachwuchs, muss der Jack Russell manchmal weichen
  • Sein Besitzer ist alt oder krank und kann sich nicht mehr ausreichend um den Terrier kümmern
  • Auswanderung seiner Vorbesitzer

Schön, wenn Sie sich dazu entschließen, den agilen und lauffreudigen Jack Russell aus einem beengenden und furchteinflößenden Tierheim herauszuholen und ihm wieder Familienanschluss und Liebe zu geben.

Bedenken Sie allerdings, dass nicht immer etwas über die Vorgeschichte des Hundes bekannt ist und Sie sich auf einige Überraschungen einstellen sollten. Verhaltensauffälligkeiten, Aggressivität oder übertriebene Scheue sind nur einige Beispiele. Der Vierbeiner könnte auch traumatisiert oder mit Krankheiten bzw. Parasiten vorbelastet sein. Sie sollten auf jeden Fall bereit sein, sich mit viel Konsequenz und Geduld auf den Jack Russell einzulassen und gegebenenfalls mit einem Profi zusammen arbeiten.

Meistens handelt es sich bei den Jack Russell Terriern in Not übrigens um ausgewachsene Hunde. Manchmal suchen auch die Vorbesitzer nach einer schönen neuen Bleibe und natürlich sind die Hunde nicht immer unerzogen oder haben Probleme.


Welche Jack Russell Mischlinge gibt es?

Ein Jack Russell Mix ist selbstredend kein reinrassiger Hund. Er ist hingegen die Kreuzung aus mindestens zwei verschiedenen Rassen. Es gibt Mischlinge, die entstehen aus zufälligen Verpaarungen, es gibt allerdings auch Jack Russell Kreuzungen, die sich großer Beliebtheit erfreuen und somit häufiger vorkommen bzw. gezielt gezüchtet werden. Dazu zählen unter anderem:

  • Jack Russell – Mops – Mischling
  • Jack Russell – Dackel – Mischling
  • Jack Russell – Cocker Spaniel – Mischling
  • Jack Russell – Beagle – Mischling

Charakter, Aussehen und Größe eines Mix können oftmals nicht genau vorhergesehen werden. Der kleinste Welpe aus einem Wurf muss nicht unbedingt der Winzling bleiben und Wesenszüge kristallisieren sich oftmals erst beim Junghund heraus.

Daher ist es empfehlenswert die Eigenschaften und Körpermerkmale beider Ausgangsrassen eingehend zu studieren, um sich ein ungefähres Bild von seinem Jack Russell Mix zu machen. Erst recht, wenn sich die beiden Paarungspartner doch sehr in Körperbau, Fellbeschaffenheit oder Charakter unterscheiden.

Der Jack Russell wurde beispielsweise ursprünglich als Jagdhund gezüchtet und hat dementsprechende Instinkte und Wesenszüge. Wer die autonome Persönlichkeit und Eigeninitiative des Terriers nicht zu schätzen weiß, sein schönes Aussehen aber schon, sollte sich bewusst sein, dass sich Charakterzüge nicht immer durch einen Mischling ausmerzen lassen, sondern trotzdem noch latent vorhanden sein können.


Nein zu Wühltischwelpen!

Wem ein Welpe von einem seriösen Züchter zu teuer ist, sollte sich einmal fragen, warum es andere „Züchter“ gibt, die ihre Jack Russell Welpen so viel günstiger anbieten können. Was machen diese wohl anders?

Nun, ein Züchter mit Vereinszugehörigkeit möchte vor allen Dingen eines: Gesunde und wesensfeste Tiere, welche die Zucht bereichern und für eine solide Qualität der Rasse sorgen. Ihm liegt das Wohlergehen seiner Tiere am Herzen und er gibt seine Welpen auch nicht an jeden Interessenten ab. Er investiert viel Geld in die Mutterhündin und ihren Nachwuchs, damit der Wurf gesund das Licht der Welt erblickt sowie fit und munter an seine späteren Besitzer übergeben werden kann.

Doch ein guter Züchter hat noch mehr Vorteile:

Warum einen Jack Russell Welpen vom Züchter kaufen?

  • Er berät interessierte Käufer und rät auch schon mal von der Haltung eines Jack Russells ab.
  • Sie dürfen die Wurfkiste besuchen und sich ein Bild von Mutterhündin, Nachwuchs und ggf. auch Deckrüden machen.
  • Die Zuchtstätte wirkt sauber und gepflegt
  • Ihnen werden Fragen gestellt, was mit dem Welpen einmal geschehen wird und welche Pläne sie mit dem Jacky haben (Familienhund, Jagdhund, Zucht usw.)
  • Alle Zuchttiere haben Familienanschluss
  • Gerne wird Ihnen bei der Wahl des richtigen Kandidaten geholfen.
  • Niemals wird man Sie bedrängen einen Hund zu kaufen
  • Der Züchter züchtet nur Jack Russell oder höchstens noch eine weitere Rasse. Niemals wird er Ihnen anbieten jedwede Rasse besorgen zu können.
  • Er züchtet in einem Verein und unterliegt somit Auflagen und Zuchtkontrollen.
  • Seine Hunde haben Papiere und alle aktiven Zuchttiere eine bestandene ZTP (Zuchttauglichkeitsprüfung).
  • Die Welpen sind bei Abgabe gechipt, wurden mehrfach entwurmt und haben erste Impfungen erhalten.
  • Alte Hunde, ehemalige Zuchttiere und nicht vermittelte Welpen bleiben selbstverständlich in der Zuchtstätte.
  • Eine Abgabe der Welpen erfolgt frühestens in der 8. Lebenswoche
  • Erste Gewöhnung und Sozialisation der Jack Russell Welpen sind selbstverständlich
  • Sie erhalten beim Kauf eines Welpen einen ordentlichen Vertrag
  • Die Welpen wirken gesund, verspielt und neugierig
  • Alle Hunde freuen sich über den Züchter und sind aufgeschlossen gegenüber Fremden

Solche Vorteile suchen Sie bei einem Vermehrer der nur das schnelle Geld im Kopf hat, natürlich vergeblich. Auch viele Laienzüchter oder Züchter ohne Vereinszugehörigkeit können einen so hohen Standard meist nicht bieten, obgleich hier viele sicherlich mit Sachverstand und viel Liebe zur Rasse züchten.

Trotzdem ist und bleibt ein eingetragener Züchter die beste Option, wenn Sie einen Jack Russell Welpen möchten, der wesensfest und möglichst frei von Erbkrankheiten ist sowie dem Rassestandard entspricht. Wer Abstriche beim Kaufpreis macht, riskiert hingegen einen vorbelasteten Welpen zu erwerben, der später Dauergast beim Tierarzt ist.


Gesunde Jack Russell Deckrüden für gesunden Nachwuchs

Es gibt sicherlich viele hübsche Kandidaten, wenn Sie Ihre Hündin von einem Jack Russell Deckrüden belegen lassen möchten. Doch ein schönes Aussehen ist nicht alles. Schließlich sollten gesunde und wesensfeste Welpen immer im Vordergrund stehen.

Ein Deckrüde von einem eingetragenen und seriösen Züchter ist da immer die beste Wahl. Seine Zuchttiere mussten sich einer Zuchttauglichkeitsprüfung unterziehen, in der sie auf Herz und Nieren geprüft wurden. Gesundheitliche Tests auf Erbkrankheiten sind dabei für die Zulassung obligatorisch und neben der Beurteilung des Exterieurs (Aussehens), wird auch der Charakter des Jack Russells bewertet.

Vorteile eines geprüften Jack Russell Deckrüden:

  • Bestandene ZTP (Zuchttauglichkeitsprüfung)
  • Aussehen entspricht dem aktuellen Rassestandard
    Charakterlich einwandfrei
  • Papiere (z.B. Ahnentafel)
  • Risiko für Erbkrankheiten wird durch Gesundheitstests auf ein Minimum reduziert
  • Bei guter Nachzucht ist der Deckrüde vielleicht sogar gekört und gilt als besonders wertvoll für die Zucht
  • Auszeichnungen auf Zuchtschauen

Nicht immer ist die Decktaxe ein Festpreis, sondern häufig reine Verhandlungssache. Für einen erfahrenen oder gar gekörten Deckrüden werden Sie weitaus tiefer in die Tasche greifen müssen, als für einen gerade erst zugelassenen Rüden.


Artgerechte Ernährung und Futter für Ihren Jack Russell

Nassfutter, Trockenfutter oder lieber BARF (Rohfütterung)? Es gibt viele Wege, die Ernährung des Jack Russells gesund und ausgewogen zu gestalten. Wichtig ist aber eine gute Nährstoffzusammensetzung des Futters, das auf Alter und Bewegungsdrang des Hundes zugeschnitten ist. So benötigen Welpen gewisse Inhaltsstoffe in völlig anderen Mengen, als erwachsene Vierbeiner, Senioren oder kastrierte Hunde.

Um Mangelerscheinungen vorzubeugen oder eine Überversorgung zu vermeiden, sollten Sie einen genauen Blick auf die Zutatenliste werfen. Lange Angaben mit ungenauen Inhaltsstoffen sind zu vermeiden. Eine kurze und verständliche Zutatenliste ist da oftmals besser. Hauptbestandteil ist idealerweise Fleisch. Auch Obst und Gemüse können mit an vorderster Stelle stehen. Weniger geeignet sind Füllstoffe ohne wirklichen Nährstoffgehalt (z.B. Getreide), Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe und weitere künstliche Zusätze.

Viele Halter kombinieren diverse Fütterungsarten, um die Ernährung besonders ausgewogen und abwechslungsreich zu gestalten. So kann zwischen Trocken- und Nassfutter am Morgen und Abend gewechselt werden oder Sie ziehen Teilbarfen in Erwägung.

Jack Russell Welpen erhalten in der Regel zunächst das gleiche Futter, wie beim Züchter. Wer anschließend auf die Erwachsenenversion umsteigen möchte oder gar eine komplett andere Fütterungsart wählt, sollte die Umstellung schrittweise vornehmen, um Durchfall und anderen Magen-Darm-Problemen vorzubeugen.

Übergewicht beim Jack Russell Terrier sollte unbedingt vermieden werden. Achten Sie auf ein gutes Verhältnis von Größe und Gewicht und fragen sie gegebenenfalls Ihren Tierarzt nach den für Ihren Hund idealen Maßen. Parson Russell Terrier sind beispielsweise größer als die Jackys und dürfen darum ruhig etwas mehr auf die Waage bringen.

Unterbinden Sie zudem das Betteln bei Tisch und geben Sie keine Speisereste, gewürztes Essen oder Süßigkeiten aller Art. Darüber hinaus sind selbst Lebensmittel für Hunde giftig, die für den Menschen eigentlich gesund sind. So eine Vergiftung kann auch schleichend geschehen.


Krankheiten und genetische Leiden beim Jack Russell Terrier

Wird der Jack Russell einmal krank, ist ein Gang in die nächste Tierarztpraxis in den meisten Fällen unumgänglich. Insbesondere, wenn sich Symptome das erste Mal zeigen oder Sie mit einer Erkrankung keinerlei Erfahrung haben. Wer hingegen mit einigen Wehwehchen der Hundewelt vertraut ist, kann kleinere Probleme auch erst einmal zu Hause behandeln und beobachten. Dies gilt zum Beispiel für Durchfall beim Jack Russell oder Erbrechen. Tritt keine Besserung ein, sollte aber ebenfalls nicht lange mit einem Tierarztbesuch gewartet werden, um Folgeschäden oder eine Verschlimmerung des Zustandes zu vermeiden.

Wann muss ich mit meinem Jack Russell zum Tierarzt?

Ein Gang in die nächste Tierpraxis ist immer angeraten, wenn:

  • Sie als Halter unsicher sind bezüglich der Symptome des Hundes
  • Ihr Hund akute Schmerzen hat
  • Schonhaltungen eingenommen werden
  • Krankheitsanzeichen sich verschlechtern
  • Der Hund größere Wunden oder nicht abheilende Wunden hat
  • Fremdkörper feststecken
  • Eine Vergiftung vorliegt oder vermutet wird
  • Parasitenbefall vorliegt oder eine vierteljährliche Wurm- oder Flohkur ansteht
  • Mundgeruch vorliegt oder die Ohren stinken
  • Ihr Jack Russell ungewöhnliches Verhalten zeigt (Lustlosigkeit, Aggressivität o.Ä.)
  • Verändertes Fress- oder Trinkverhalten vorliegt
  • Fellprobleme auftreten
  • Sich Lahmheiten zeigen
  • Schwellungen unter der Haut getastet werden oder sichtbar sind
  • Der Hund hohes Fieber hat
  • Juckreiz, Kopfschiefhaltung und Knibbeln im Fell auftritt
  • Durchfall und/oder Erbrechen anhalten
  • Krallen verletzt oder abgerissen sind
  • Ihr Jacky dauernd hustet oder würgt

Gelegentliches Kranksein ist vollkommen normal und auch im Alter gibt es gesundheitliche Abstriche. Es kann jedoch vorkommen, dass Ihr Jack Russell im Laufe seines Lebens an einer erblich bedingten Krankheit leiden könnte. Der Beliebtheitsgrad einer Rasse ruft nämlich leider auch immer unseriöse Züchter auf den Plan und so wird genetischen Krankheiten oft Vorschub geleistet. Eine gewissenhafte Auswahl des Züchters ist also dringend angeraten, wenn Sie einen vitalen Jacky Welpen möchten, dessen Eltern keinerlei gesundheitlichen Auffälligkeiten zeigen.

Rassetypische Krankheiten beim Jack Russell Terrier sind:

  • Linsenluxation
  • Patella—Luxation
  • Taubheit
  • Katarakt
  • Atopie
  • Ataxie und Myelopathie
  • Legg-Calvé-Perthes
  • Dermatophytose
  • Dilution

Impfungen als wichtige Gesundheitsvorsorge beim Jack Russell

Durch die Impfmüdigkeit einiger Hundehalter und den Handel mit illegalen Welpen aus dem Ausland, sind einige bakterielle und virale Hundeerkrankungen leider wieder auf dem Vormarsch. Damit ihr Jack Russell gegen solche gefährlichen Krankheiten, die mit viel Leid einhergehen und manchmal sogar den Tod als Folge haben, ausreichend geschützt ist, sollte er regelmäßig geimpft werden.

Die ersten Impfungen der sogenannten Grundimmunisierung wird der Jacky Welpe dabei schon beim Züchter erhalten. Es liegt an Ihnen, diese Immunisierung abzuschließen und in regelmäßigen Abständen aufzufrischen. Dabei wird der Hund schon lange nicht mehr stur jedes Jahr geimpft. Je nach Hersteller und Impfstoff sind Intervalle von 1-5 Jahren üblich.

Wogegen muss ich meinen Jack Russel impfen?

Die wichtigsten Impfungen (auch Core-Komponenten genannt) sind:

  • Tollwut
  • Hepatitis Contagiosa Canis (HCC)
  • Parvovirose
  • Leptospirose
  • Staupe

Wer seinen Jack Russell Terrier dagegen impfen lässt, schützt gleichzeitig auch andere Hunde, die noch zu jung für eine Injektion sind, zu alt oder immungeschwächt. Diese sind oftmals am schwersten von einer Infektion betroffen und bedürfen besonderen Schutzes.

Es gibt neben den oben aufgeführten aber noch weitere Impfstoffe auf dem Markt (Non-Core-Komponenten), die der Tierarzt in der Regel aber nur bei besonderen Haltungsbedingungen oder Verwendungszwecken des Hundes für notwendig erachtet. Am besten, Sie besprechen einen geeigneten Impfplan für Ihren Jack Russel in der Tierarztpraxis.


Flöhe, Milben, Zecken, Würmer: Parasiten beim Jack Russell

Sie sind ein Gesundheitsrisiko und können ohne Behandlung schwere Folgen nach sich ziehen: Parasiten beim Jack Russell. Leider ist eine Ansteckung sehr einfach und Ihr Hund ist nicht nur auf Spaziergängen gefährdet, sondern Sie können die Plagegeister sogar mit der Kleidung oder den Schuhen nach Hause bringen. Abmagerung, starker Juckreiz, Fellprobleme und sogar Organschäden können die Folge von lästigen Untermietern sein.

Dabei ist eine Behandlung denkbar einfach. Bei Zecken lässt sich ein Biss meistens sogar im Vorfeld vermeiden, wenn der Jacky nach jedem Spaziergang kurz auf die kleinen Spinnentierchen abgesucht wird. Ein Flohbefall wird hingegen schnell deutlich, wenn hin und wieder der Flohkamm zum Einsatz kommt. Auch häufiges Kratzen, Knibbeln im Fell, Kopfschiefhaltung oder Nagen an den Pfoten sind deutliche Anzeichen, dass es sich Parasiten wie Beispielsweise Milben auf Ihrem Jack Russell gemütlich gemacht haben.

Ein Spot-On sorgt meistens schnell für Ruhe. Zumindest auf dem Hund. Sie sollten allerdings auch die Umgebung (also Ihre Wohnung) immer mitbehandeln, damit eine Neuansteckung zu Hause nicht stattfinden kann. Dies gilt insbesondere für Flöhe.

Auch Würmer zählen zu den Parasiten, mit denen der Jacky in Berührung kommen kann. Nicht immer ist ein Befall sofort ersichtlich. Zeigen sich bereits Würmer im Kot, ist die Besiedelung oft schon sehr weit fortgeschritten und es besteht dringender Handlungsbedarf. Eine Wurmkur ist das Mittel der Wahl und entsorgt die ekligen Darmbewohner zuverlässig. Allerdings ist sie nicht prophylaktisch einsetzbar.

Wer seinen Jack Russell und seine Familie vor Parasiten schützen möchte, achtet auf eine gute Hygiene im Haushalt und wäscht sich nach Hundekontakt gründlich die Hände. Vierteljährliche Wurm- und Flohkuren helfen Parasitenbefall zu vermeiden und schützen vor allem Babys, Kleinkinder und alte Menschen. Schließlich wechseln einige Arten (vor allem bei starkem Befall) gern den Wirt.


Ganzheitliche Pflege des Jack Russell Terriers

Es gibt den Jack Russell und Parson Russell Terrier in verschiedenen Fellvarianten: glatthaar, rauhaar und stockhaar (broken). Die Fellpflege ist bei allen Varianten mehr oder minder gleich. Allerdings benötigt besonders der rauhaarige Typ ein bisschen mehr Aufmerksamkeit, damit sein Haarkleid nicht zu weich und „lang“ wird. Die vermeidlich längere Felllänge kommt tatsächlich nur dadurch zustande, dass alte und abgestorbene Haare mit den neuen Haaren aneinanderhängen. Um eine gute Ventilation zu gewährleisten und sicherzustellen, dass sein Haarkleid im Winter warm hält und im Sommer vor Hitze schützt, ist Trimmen darum unerlässlich. Dies gilt für alle Fellvarianten, aber für den Rauhaartyp im Besonderen.

Ansonsten ist die Fellpflege beim Jack Russell denkbar einfach. Gebadet werden muss nur im Notfall und ein- bis zweimal wöchentlich das Fell kräftig durchbürsten reicht in der Regel aus, um Schmutz zu entfernen. Zur Rundumpflege des Terriers gehört allerdings noch mehr als ein schönes Fell.

Putzen Sie Ihrem Vierbeiner regelmäßig die Zähne oder verwenden Sie Kausnacks und spezielles Spielzeug, um Zahnsteinbildung vorzubeugen und den Hund vor Zahnproblemen und Zahnfleischentzündungen zu schützen. Auch Ohren und Augen sollten nach Bedarf gereinigt und auf Parasiten und Veränderungen hin untersucht werden.

Bitte vergessen Sie auch die Pfoten und Krallen nicht. Sie sind täglich diversen Untergründen und Beanspruchungen ausgesetzt. Außerdem sitzen zwischen den Ballen gerne Grasmilben, Grannen, kleine Steinchen und andere Fremdkörper. Krallen immer sehr behutsam kürzen und die Ballen vor allem im Winter schön geschmeidig halten.

Grundausstattung für die Pflege Ihres Jack Russell Terriers

  • Bürste
  • Nicht schneidendes Trimmmesser oder Bimsstein
  • Abgerundete Schere
  • Flohkamm
  • Zeckenzange
  • Zahnbürste und Hundezahnpasta oder Kauspielzeug und Kausnacks
  • Mildes Hundeshampoo
  • Krallenzange
  • Fusselfreie Tücher für die Reinigung von Nase, Ohren und Augen
  • Vaseline für die Ballenpflege (Winter!)
  • Ggf. Ohrlotion / Augenreinigungspads

Beschäftigung für den quirligen Jack Russell

Sich mit seinem Jack Russell zu beschäftigen hat gleich eine ganze Reihe von Vorteilen. Es stärkt sein Immunsystem, fördert die geistige und körperliche Entwicklung, hält fit, stärkt die Bindung zwischen Ihnen beiden und lässt Sie zu einem guten Team zusammenwachsen. Darüber hinaus macht es einfach nur Spaß, und ein Jack Russell der gefordert und gefördert wird ist ausgeglichen und zufrieden.

Wer seinen Hund zu wenig auslastet, wird dies hingegen sehr schnell merken. Der Jack Russell wird unruhig, sucht sich Ersatzbeschäftigungen und entwickelt diverse Unarten. Falls Ihr Vierbeiner also unerwünschte Verhaltensweisen zeigt, könnte es bereits helfen, sein Bewegungspensum zu steigern und ihm ein wenig mehr Beschäftigung für sein Köpfchen zukommen zu lassen.

Beides ist nämlich wichtig: Körperliche und geistige Auslastung. Ebenso sollten Sie dem Bewegungsdrang und dem Jagdtrieb des Terriers gerecht werden, beispielsweise mit Jagd- und Stöberspielen. Ganz wichtig ist es die natürlichen Instinkte der Rasse in gewünschte Bahnen zu lenken, damit es später nicht zu Problemen kommt.

Um seine Intelligenz vor neue Herausforderungen zu stellen und sein hübsches Terrierköpfchen zum rauchen zu bringen, gibt es reichlich Intelligenzspielzeug auf dem Markt. Sie können sich auch selbst knifflige Aufgaben und Spiele ausdenken oder trainieren regelmäßig mit Ihrem Jack Russell. Klickertraining eignet sich zum Beispiel hervorragend für das Erlernen neuer Kommandos und Tricks.

Trotz seiner kleinen Größe eignet sich der intelligente Jack Russell übrigens hervorragend für diverse Hundesportarten. Er ist flink und springt sehr gerne. Auch Wasser liebt der Terrier, er freut sich über flotte Abwechslung und zeigt viel Einsatz beim Training und Wettkampf mit anderen. Probieren Sie doch einmal Agility, Frisbee oder Dogdancing. Zudem eignet sich der Jack Russel als Begleiter beim Joggen und Radfahren, und wird auch auf Reiterhöfen viel gesehen, wo er Herrchen oder Frauchen bei Ausritten treu begleitet.

Grundregeln für die Beschäftigung mit Ihrem Jack Russell Terrier:

  • Der Vierbeiner sollte aktiv und munter sein. Vermeiden Sie Spieleinheiten nach dem Fressen oder wenn Ihr Jacky müde ist.
  • Besonders Welpen und Junghunde sollten körperlich nicht überanstreng werden. Dies ist nachteilig für ihren Bewegungsapparat und führt zu vorzeitigem Verschleiß.
  • Trainieren Sie mit viel Lob und kleinen Leckereien. Tadeln Sie den Hund nicht, wenn es mal nicht nach Plan läuft.
  • Zwang hat keinen Sinn. Hat der Terrier keine Lust, verschieben sie das Training.
  • Arbeiten Sie mit Teilzielen und zerlegen Sie komplexe Aufgaben in kleinere Übungseinheiten. So stellen sich Erfolge schneller ein und es kommt erst gar kein Frust auf.
  • Bekommt Ihr Jack Russell neues Spielzeugt, sollte er damit zunächst nur unter Aufsicht spielen, um zu gewährleisten, dass es robust ist.
  • Sorgen Sie hin und wieder für Abwechslung, spielen Sie aber ruhig auch die Lieblingsspiele Ihres Hundes. Vergessen können Sie alles, was langweilig ist oder den Hund überfordert.

Mit dem Jack Russell in den Urlaub fahren

Der Jack Russell Terrier ist nicht nur immer gern mit von der Partie, aufgrund seiner Größe ist es meistens auch absolut kein Problem, ihn überall hin mitzunehmen. Dies gilt selbstverständlich auch dann, wenn es mit dem Jacky in den Urlaub geht. Für die meisten Hundebesitzer ist die schönste Zeit des Jahres ohnehin nur komplett, wenn der Vierbeiner ebenso seinen Spaß hat, wie der Rest der Familie. Damit die Ferien für alle schön, entspannt und aufregend werden, sollte im Vorfeld der Reise nur einiges beachtet und geplant werden.

Was ist bei der Reiseplanung mit Jack Russell wichtig?

Checkliste Urlaub mit Jack Russell

  • Die Anreise ins Urlaubsland sollte für alle angenehm und nicht zu beschwerlich sein
  • Ist das Ferienziel hundefreundlich?
  • Gibt es Unterkünfte, die Hunde als Gäste erlauben?
  • Welche Einreisebestimmungen für Hunde gibt es?
  • Gibt es eine Impfpflicht (Tollwut ist meist obligatorisch)?
  • Welche Dokumente muss der Hund bei sich führen (Gesundheitsnachweise, Heimtierpass, Tickets, etc.)?
  • Gibt es vor Ort bestimmte Bestimmungen, wie Leinenzwang oder Maulkorbpflicht?
  • Bei Badeurlaub wichtig: Dürfen Hunde mit an den Strand?
  • Was muss für den Hund zwingend mitgebracht werden, was gibt es vor Ort nicht zu kaufen (Medikamente, gewohntes Futter usw.)?
  • Notfallapotheke einpacken!
  • Im Vorfeld einen Tierarzt vor Ort suchen, dessen Sprache Sie verstehen.
  • Packen Sie Zubehör gewissenhaft und packen Sie ggf. Ersatzleine/Ersatzhalsband ein.
  • Eine Registrierung bei Tasso kann helfen, den Jack Russell wiederzufinden, sollte er ausbüchsen oder anderweitig verloren gehen.
  • Adressanhänger mit Heim- und Urlaubsadresse und Telefonnummer nicht vergessen!

Wer seinen Jack Russell schon als Welpe an eine Transportbox gewöhnt und sie ihm als Rückzugsort und Schlafplatz anbietet, hat später bei Reisen oder auch Fahrten zum Tierarzt kaum Probleme. Immerhin ist eine Transportbox das Mittel der Wahl, wenn es um sicheres Reisen für den Jackie geht. Am besten wird die Box dabei quer zur Fahrtrichtung im Fahrzeug platziert. Beispielsweise im Kofferraum oder hinter den Vordersitzen. Wer mag, kann den Terrier auch mit einem Sicherheitsgeschirr auf der Rückbank anschnallen. Niemals sollte der Hund einfach auf dem Schoß transportiert werden!

Die Transportkiste kann ebenfalls genutzt werden, wenn es mit dem Zug oder Flugzeug in die Ferien geht. Bei der Deutschen Bahn ist die Mitnahme eines Hundes sogar kostenlos, wenn die Box unter den Sitz geschoben oder auf dem Schoß befördert wird. In der Transportbox gilt zudem die Leinen- und Maulkorbpflicht nicht. Bequem sind Fahrten mit dem Nachtzug oder die Buchung eines eigenen Abteils.

Im Flugzeug darf der kleine Jack Russell aufgrund seiner Größe bei vielen Airlines mit in die Passagierkabine. Allerdings auch nur in einer Box, die den ganzen Flug über unter dem Vordersitz verbleibt. Dies ist wenigstens weitaus stressfreier, als der riskante Transport in der klimatisierten Gepäckaufbewahrung. Informieren Sie sich vor Reiseantritt auf jeden Fall über die genauen Beförderungsbedingungen für Hunde. Nicht alle Airlines gestatten Heimtiere an Bord. Flugreisen sollten sowieso nur in Erwägung gezogen werden, wenn es sich um einen langfristigen Auslandsaufenthalt handelt oder Sie auswandern möchten. Kurzstrecke und Direktflüge sind immer zu bevorzugen.

Kann Ihr Jack Russell nicht mit in den Urlaub, sorgen Sie für eine komfortable und hundegerechte Ersatzunterkunft. Entweder bei Freunden und Familie, oder bei den Profis einer Hundepension. Ideal ist es, wenn der Jacky sein Ersatzzuhause bereits kennt und sich dort wohlfühlt. So fällt der Abschied nicht allzu schwer und er wird während Ihrer Abwesenheit viel Spaß haben.


Noch mehr Infos, noch mehr Jack Russell

Wer mit dem Gedanken spielt, einen kleinen Jack Russel Terrier anzuschaffen und sich ein umfangreiches Bild über die Rasse machen möchte, sollte sich von unserer Bildergalerie inspirieren und verzaubern lassen. Auch Videos mit vielen nützlichen Infos sowie lustigen und niedlichen Beiträgen runden das Angebot ab. Ein Bild sagt eben oftmals mehr als 1000 Worte und in Clips und Videos können Sie den quirligen Terrier gleich so richtig in Aktion sehen.

Wer hingegen den Austausch mit anderen Fans der Rasse sucht, ist in einem Jack Russel Forum bestens aufgehoben. Hier darf ausgiebig geschwärmt und erzählt werden. Geben Sie Ihr Wissen rund um den Terrier an andere weiter oder fragen Sie selbst nach hilfreichen Tipps. Beim regen Erfahrungsaustausch tummeln sich Anfänger, Profis und manchmal sogar Züchter. Hier wird Ihnen sicherlich gern geholfen.

28 Gedanken zu “Parson und Jack Russell Terrier

  1. Als Frauchen des 3jährigen TONI, Jack Russell-Rüde ohne Papiere, kanm ich der vorstehenden Beschreibung nur zustimmen! Der Jacky ist ein toller Hund. Er ist ein liebenswerter Clown, sehr aufmerksam, manchmal auch stur. Aber immer lieb !
    .

  2. Ich muss leider zugeben, dass ich erstmal,ein sehr positiv und glücklicher rudelchef eines 5 Jahre alten Jack russel terrier’s geworden bin.
    Als erstes kann ich nur bestätigen, wie besonders,liebevoll und einzigartig diese Rasse Hund ist und ich vorher nicht im geringsten erahnte welche Bereicherung für alle die mit im Haus lebenden Personen darstellt.
    Unglücklicherweise, bin ich allen Meinungen, dieser Hund wäre kein Tier für Anfänger ein Blutjunger Terrier bzw.Anfaenger was Hunde Besitzer angeht und bin nicht der Meinung, das diese Meinung der Richtigkeit entspricht.
    Wenn man sich mit dieser besonderen Rasse bzw Geschichte, Charakter etc.gut genug auseinander gesetzt hat, liegt es nur an dem Besitzer und den Ansprüchen bzw den Einsatz oder Stellenwert,den eine solche Rasse innerhalb der Familie hat. Ich bin der Meinung solange man weiß wie er tickt und man es weiss, ist es wie die Erziehung eines Kindes. Man muss immerwieder Tag für Tag an und mit ihm trainieren, denn es ist einfach nur ein sehr kluges anspruchvolles Wesen und jede Sekunde die man mit ihm verbringt, ist einfach unbeschreiblich…und als Dank bekommst du dafür seine Liebevolle Art und Aufmerksamkeit zurück. Ich hätte nie gedacht, das ein Hund es in kurzer Zeit schafft mein Herz zu erobern und jeder der einen solchen Wunderbaren, in allen Bereichen des Lebens, Hund in seinem Leben als treuen Begleiter erleben darf, wird dies bestätigen, das es nichts dergleichen auch nur annähernd vergleichbares Lebewesen auf diesem Planeten finden wird.
    Also drückt mir die Daumen, das ich es schaffe immer wachsam zu sein, denn jede noch so kleine unaufmerksamkeit wird er nutzen, denn er ist immer sehr aufmerksam und verdammt clever, da wäre manche Menschen froh wenn sie nur annähernd so intelligent wären;-)

    • Ich kann dich gut verstehen,weil ich auch ein Jackie habe und nur glücklich bin mit ihm.er mach mich sehr glücklich und dir weiterhin viel Spaß mit ihn und viele gesunde Jahre. Gruß Tarkan

      • Wunderschön geschrieben und jedes Wort ist die pure Wahrheit
        Ich bin auch seit 7 Jahren eine glückliche jack russel Mama
        LUCY ♡♡♡

    • Total!!!!!!!! ***** PREMIUM KOMMENTAR *****

      Mein Jack ist dieses Jahr, 10 Jahre mit mir unterwegs. Ist auch mein erster Hund der mit 8 Wochen als MiniMannWelpe zu mir kam, und von Jahr zu Jahr wird es mit ihm immer noch besser. So schwierig ist die Ehrziehung auch nicht wie oft behauptet wird, genau so wie in deinem Kommentar zu lesen ist, kann ich gleiche Erfahrungen bestätigen .

  3. Ich bin nun seit 2 Jahren glückliche Besitzerin einer Parson Russel Hündin, sie ist wie Beschrieben, sehr aufmerksam, agil, freundlich und sehr wissbegierig. Sie will täglich gefordert werden, am meisten Spaß macht ihr die Arbeit auf dem Hundeplatz oder am Pferd, hier kann sie nicht nur rennen, sondern muss gehorchen, aufpassen und Konzentriert bei der Sache sein.
    Ich empfehle niemanden, der noch nie einen Hund hatte einen Jack Russel / Parson Russel Terrier, da diese, eine konsequente, trotzdem liebevolle Erziehung brauchen, sonst können sie sehr stur sinnig sein und Folgen dann auch nicht.
    Eine Welpenspielstunde und anschließend der Besuch einer Hundeschule für die Grunderziehung ist empfehlenswert.

  4. Wir haben seit 4 Wochen einen jetzt 12 Wochen alten Parsonrüden, wir kauften ihn bei einem anerkannten Züchter. Es läuft zu Hause sehr gut mit ihm. Allerdings hat er in der Welpenschule kleinere und größere Welpen “angegriffen”. Er hat ein großes Theater gemacht, niemanden verletzt, aber ein Spiel war das nicht mehr. Er hat sich auf sie gestürzt, selbst die Welpengruppenleiterin war erschrocken und die Hunde und ihre Besitzer auch. Hat jemand Erfahrung damit?

    • Hallo, unser Parson Russell Rüde ist jetzt auch 12 Wochen und seit 3 Wochen bei uns. Er hat sich genau so in der Welpengruppe verhalten, obwohl er auf unseren gemeinsamen Spaziergängen sehr positiv auf alle Hunde, egal welchen Alters oder welcher Rasse, reagiert.

  5. Hallo Leute,
    bin zufällig auf diese Seiten gestoßen.
    Kann nur bestätigen: der süßeste, treuste, charmanteste, cleverste, liebevollste, ehrlichste, agilste, loyalste und lustigste Freund den unsere Familie sich wünschen konnte.
    Haben seit 6 Wochen einen Parsson Russell; ist jetzt 14 Monate alt.Wir hatten ein riesen Glück mit ihm, er fühlt sich super wohl, wir uns auch, das zeigen wir uns auch.Super lieb und lustig.
    Katrin

  6. Hallo, unser Dobby, ein Jack Russell Rüde, ist mittlerweile fast 13 Jahre alt und ich kann nur alles bestätigen was ich hier gelesen habe. Er hätte uns bis zum heutigen Tag nur und wirich nur Freude gemacht. Seine hervorragendste Eigenschaft, er ist lieb, immer nur lieb!
    Dobby war bereits 8 Jahre als wir unser 1. Enkelkind bekamen. Null Probleme. Heute sind unsere Enkelkinder 3 und 4 Jahre. Dobby liebt, wie seine ganze Familie, die Kinder abgöttich.
    Die Kinder können alles mit ihm machen, auch ihm jedes Spielzeug oder sogar sein Fressen wegnehmen. Und wir hatten so große Angst wie das klappen würde, auch hier ist Dibby traumhaft. Auch kann ich heute noch mit ihm Stunden laufen, er ist immer noch nicht kaputt zu kriegen. Er ist einfach ne Wucht und es ist furchtbar, daß Dobby nicht unsterblich ist.

  7. hallo

    ich habe mir einen fast 13 Jahre alten Jack Russel aus dem Tierheim geholt. Leider schnappt er, wenn er sich bedrängt fühlt, oder wenn er erschrocken ist.

    Er ist ansonsten ein sehr nettes, fittes und liebes Tier. Dieses Schnappen ist aber schon ärgerlich. Er mag auch nicht gekrault werden. Er legt sich neben mich, er läßt sich die Treppe rauf und runter tragen und läßt sich abrufen. Er frist auch ganz vorsichtig aus der Hand. Aber angefasst oder gar gestreichelt werden mag er nicht.

    Ich habe ihn jetzt seit 10 Tagen

    • Hi, also was Du so schreibst, kommt mich sehr bekannt vor.
      Wir haben auch eine 13-jährige Hündin und sie hatte noch nie gewollt, dass man sie krault oder holen will, warum auch immer. Wir hatte sie von einem alten Bauernhof, da lagen 3 Katzen auf ihr. Was das schnappen angeht, ,das fing vor einiger Zeit auch an. Ich denke das es ein fauler Zahn sein kann. Wir haben einen Termin beim Tierarzt geplant. Was das Essen angeht, isst sie am liebsten aus der Hand. Ist schon witzig, weil sie fast genauso ist wie Dein Hund.
      Lieblings-Essen: Hähnchenfleisch :o) Noch viel Freude mit dem Hund

  8. Ich bin von KInd an mir Hunden groß geworden und habe als Erwachsener drei Hunde großer Schläge vom Welpen bis zur Bahre geführt. Snoopy haben wir mit 10 Wochen aus einer Handaufzucht gekauft.

    Snoopy ist ein Jack-Russel. Stichelhaar und Tricolor. Und wie jeder Jack-Russel ist Snoopy ein Unikat. Snoopy´s gelegentlicher Sturheit komme ich nur mit Gelassenheit bei. Ich muss es akzeptieren, dass er seinen Kopf hat. Ich habe den Eindruck, er versteht jedes Wort und er weis immer, wann es darauf ankommt. Er kommt völlig ohne Leine aus.

    Ich habe das Glück, meinen Hund mit zur Arbeit nehmen zu können, wenn meine Frau Frühdienst hat. So ist er selten alleine. Er hält´s auch ein paar Stunden alleine aus, ohne zu kläffen oder irgend etwas anzustellen. In Haus und Garten kann er sich nach Belieben bewegen. Snoopy´s Reich – darauf passt er auf.

    Von keinem meiner Hunde könnte ich sagen, dass er so treu ergeben war, wie dieser kleine Terrier.

    Mit Snoopy haben wir unser Leben umgestellt. Urlaub geht nur noch mit Hund (Camping mit Wohnwagen). Wo unser Kumpel nicht willkommen ist, da mögen wir auch nicht hin. Wir könnten unseren Hund nicht in “Pension” abgeben. Was würde das Tier empfinden, wenn wir es einfach weggeben würden?

    Ich bin der Meinung, dass gerade der Jack-Russel bereit ist, sich an seine Menschen als Rudel zu binden. Er braucht sein “Rudel”. Unser Snoopy frist nicht, wenn Frauchen und Herrchen nicht da sind. Er nimmt von Fremden kein Futter an – vieleicht eine Spätwirkung der Handaufzucht. Sei´s drum.

    Ich würde davon abraten, einen Jack-Russel als Anfänger zu führen. Der Jack-Russel erwartet, dass sein Rudel seine Blicke und Gesten versteht. Der Hund teilt sich mit. Er erwartet, dass Herrchen und Frauchen ihn verstehen. Das ist das Wichtigste. Ohne das Verstehen aus dieser Hund-Mensch-Beziehung dürfte es schwierig werden.

    Nun, Snoopy brauchte zu seiner Erziehung nie “Konsequenz” (sowas wie Schläge, Einsperren, Schimpfen, Futterentzug, Zuneigungsentzug). Snoopy brauchte keine korrigierende Hand (mit NEIN-sagen und aus einer Situation herausnehmen). Das hat er schnell verstanden. Wenn er mich heute anblickt und ich schüttele mit dem Kopf – dann lässt er es.

    Ein wunderbarer Hund.

  9. Hallo,
    ich wollte Euch mal etwa fragen, ich bekomm bald am 01.April eine kleine Jack Russsel mix Hündin, die so aussieht wie die , bei den welpen ganz oben auf dem banner rechts in beige.
    Also die mutter meiner kleinen hat Chiwawah mit drin und bei meiner ist mehr der Jack Russel durchgekommen . Von den 4 Welpen hat nur ein Welpe die Glubschaugen vom Chiwahwah der Mutter. Meine frage ist erstmal worauf muss ich achten bei der kleinen die erste Zeit ? Ich habe 3 Kinder die ; 14, 9 und 3 Jahre sind. Wovon die kleinste auch schon den ganzen Tag in den Kindergarten geht. Ich hab gelesen das man achten sollte auf : Stromkabel, Pflanzen, Putzmittel, Spielzeug usw. Wovon ich Pflanzen eh nicht habe, und das Putzmittel ist allein schon wegen meiner kinder so hoch oben auf einem Baezimmer schrank das selbst ich nicht ran komme. Wäre da nur noch die Stromkabel vom pc, steckdosen usw. Ein Hundestoffbett hab ich schon geschenkt bekommen und gewaschen, die Futterschalen eben gekauft bei fressnapf und ein Welpengeschirr müsste ich noch besorgen mit leine . Was würdet ihr mir da empfehlen für welpen der rasse Jack Russel mix. ?? Danke liebe grüße aus köln tanja

  10. Ich hab ein fast 12 Jahre alten Jack Russel und bin mega glücklich er begleitete mich in der pubatät und hab selten so einen treuen liebevollen Zuhörer gehabt. Er war unser erster Hund also Anfänger und da muss ich hier wieder sprechen er hat sich so oder so angepasst ohne Schule ohne alles und das nicht nur bei meiner Familie. Der ganze Rudel ist bei unseren freunden untergekommen 5 Geschwister sehen sich mindestens einmal pro Woche. Die hatte auch noch nie irgendein Problem mit den.

  11. Hallo vielleicht könnte ihr mir helfen. Ich hab n’e jackrusselhündin 7 jahre. Und im moment is das si sobald sie alleine is pinkelt sie mir meine Wohnung zu…was kann ich dagegen machen? Bevor ich geh ,geh ich immer ne grosse runde mit ihr sodass sie allés machen kann . Ich hoffe ihr könnte mir helfen. LG

  12. Unser bald zweijähriger Jack Russell-Rüde “Kimi”, kam im Alter von sieben Monaten aus einem spanischen Tierheim zu uns. Er wurde dort geboren u. kannte nur das Leben hinter Gitter ohne Familienanschluss. Ich muss zugeben, dass wir ziemlich blauäugig das Abenteuer “Hund” angegangen sind! Weder mein Mann noch ich hatten Hundeerfahrung. Dass ein Jack Russell kein Anfängerhund ist, wussten wir nicht. Kimi konnte überhaupt nichts, woher auch?! Nach fünf Tagen war er stubenrein u. begriff was “Platz” heißt. Wir haben uns über diese Rasse gut informiert u. ihn konsequent aber ohne Strafen erzogen. Inzwischen beneiden uns viele Besitzer von Kimis Hundefreunden, weil er viele Kommandos nur durch Handzeichen befolgt. Ich bin jeden Tag mindestens zwei Std. mit ihm in Wald u. Feld unterwegs, er braucht keine Leine, ist sehr aufmerksam das ich ihm ja nicht abhanden komme! Er bleibt auch mehrere Std. allein zu Hause, ohne etwas anzustellen. “Sein” Garten ist sein Reich, da wird nicht mal ein Vogel geduldet! Natürlich muss er auch geistig gefordert werden! Für unsere Familie ist er eine große Bereicherung, jeden Tag bringt er uns zum Lachen. Wir lieben ihn einfach! Mich ärgert nur, dass viele Menschen ( die vollen Hundekenner!) ihn mit nem kl. Schoßhund verwechseln! “Ach ist der Kleine süß”! Und ihn dann auch noch ungefragt streicheln wollen. Und dass ist genau das, was er gar nicht mag! Das darf nur seine Familie, am besten stundenlang den Bauch kraulen! Mein Mann musste sich auch schon als “Hundequäler” beschimpfen lassen, weil er Kimi sooft es geht am Fahrrad mitlaufen lässt ( ohne Leine). “So ein armer kl. Hund, muss soooooo laufen”! Für Kimi ist das das Höchste u. beim Wort “Fahrradfahren”! flippt er ganz aus. Dass ein Jack Russell das Laufen u. Auspowern braucht, wissen viele Menschen nicht! Übrigens, die Hundeexperten die das Wort “Tierquäler” gebrauchten, haben selbst zwei große Hunde,die den ganzen Tag im Garten liegen! Mein Mann hat sie dann aufgeklärt,was ein Jack Russell überhaupt für ein Hund ist. Inzwischen winken sie schon weitem, wenn Herr u. Hund vorbeiradeln!

  13. Hallo liebe Jack Russel Liebhaber,
    ich hab da mal ne frage, hatte ja hier schon erwähnt das unsere “Emily” anfang April kommt, und ich bin auch schon ganz aufgeregt. Ich hätte mal ein paar fragen und würde mich auf Antworten von Euch freuen.
    1.) Ist es möglich das sich die kleine an Menschen gewöhnt wenn man sie alle 2 Wochen besucht?
    2.) Ab wann kann ich mit ihr anfangen zu trainieren z.b. Platz, Sitz, Hier, Komm, usw?
    3.) Ich habe ihr zum spielen seile/Taue gekauft, da ich von dem Gummi spielzeug garnichts halte!!
    Was gibt es noch für Sport sachen die ich mit ihr machen kann?
    So wie ich hörte mögen die Jack Russels wohl auch sehr gerne Frisbees.
    4.) Wenn unser Welpe anfang April kommt hat sie von der Besitzerin die 1. Impfung und Entwurmung. Ist es richtig das man mit welpen nicht kontakt zu anderen Hunden haben soll bis die welpen alle Impfungen haben. ??
    Würde mich sehr über eure Antworten freuen.
    Wäre schön auch Freunde und Jack russel Liebhaber als Freunde bei facebook zu haben. Liebe Grüße aus Köln

    • Hallo Tanja,auf deine Frage wegen Welpen u. Impfung kann ich dir leider keine Antwort geben, weil wir unseren Jack Russell im Alter vom sieben Monaten bekamen. Aber ich würde die Kleine auf alle Fälle jetzt schon besuchen,damit sie dich schon etwas kennt. Du kannst ihr vielleicht auch ein altes T-Shirt mit deinem Geruch dalassen. So hat es ein Bekannter von mir gemacht. Zum Spielen hat unser Kimi am liebsten seine Seile,einen Gummiball der quitscht und sein absolut liebstes Teil ist ein Wurfknochen aus Stoff mit Seil dran. Der ist von “On the Trek”,leider gibt’s den nur in einer Größe u. die ist für ihn etwas zu groß. Aber trotzdem trägt er ihn bei jedem Spaziergang den ganzen Weg im Maul. Und dann kann man ihn gut weit werfen. denn er liebt es,diesem Teil hinterherzujagen u. dann zurückzubringen (denn dann gibt’s ein kl. Leckerlie!). Du musst dir auch darüber im Klaren sein,dass ein Jack Russell konsequent erzogen werden muss,sonst macht er, was er will! Er braucht auch JEDEN Tag viel Bewegung! Ich bin echt bei jedem Wetter mit ihm unterwegs. Schaff dir also auch Gummistiefel an! Diese Hunde haben einen sehr großen Bewegungsdrang! Und man sollte sie auch unbedingt geistig fordern. Sie sind echt schlaue kleine Kerlchen! Es heißt der Jack Russell ist ein großer Hund in einem kleinen Körper! Viel Spaß mit der Kleinen! Du kannst mir gerne eine FB-Anfrage schicken. Anita Reiber aus Biessenhofen

  14. Hallo liebe Jack Russel fans,
    ich bin seit dem 31.03. glückliche Besitzerin einer süßen Jack Russel – Chiwahwah Hündin. Sie ist 8 wochen alt und macht uns sehr viel freude und bringt wieder viel leben in die Bude, nur geb ich momentan nassfutter da sie leckerlis die ich iohr gab nicht vertragen hat. Wollte fragen was ich ihr noch geben kann? Hab gelesen das man auch Gemüse undobst geben kann. Aber was kann ich ihr jetzt schon geben . ?´ Das meine mausi mal was anderes hat.

  15. Ich will mir einen Jack russle zulegen habe aber Angst dein sein Jagtsinn zu ausgeprägt ist das ich ihn nicht einmal von der Leine lassen kann. ( kenne einen solchen Fall)
    Ist diese Angst berechtigt?

    • Ja, leider . Ich lasse meine Nici nicht von der Leine, wohne in riesigem Waldgebiet und sie ist jagdverrückt. Haben aber 3000 qm einggezäunen Garten am Haus, somit nicht schlimm also, das ist ihr Reich. Der liebste Hund der Welt. Ich liebe JRT seit ich den ersten in den 80ern auf einem Reitturnier traf. Sie sind so kinderlieb und treu und smart, wie ich es sonst nie erlebt habe. und ich hatte zuvor 5 tolle Hunde. Nur immer wieder Jackies!

  16. Ich stimme dem zu ,
    ich mag die jackis wie die luft zum atmen…..
    Sie sind so ausdrucksstarke Persönlichkeiten.
    Ich hatte ihn als Anfängerhund es war eine Herausforderung das gebe ich zu.
    Ich bekam ihn mit 9 Wochen mit knapp 2jahren wurde er Papa.
    Wir behielten von 4Welpen ein Mädchen ich hielt sie kurz nach nur 6std. Welpendasein auf der Hand…och so winzigklein..goldig..
    Es folgten up’s and down’s…(job.Beziehung.).
    Aber ich stand dazu…..ich wurde auch Mutter mit einem neuem Mann an meiner Seite 5jahre später folgte das zweite.
    Mein Rüde begann mit 12,5j.langsam abzubauen er bekam Arthrose Leber-Milzkrebs er erreichte ein schönes alter von 14j.und 15Tagen ,ich liess ihn zuhause in meinen Armen gehen ..
    Das tat weh wie der schlimmste liebeskummer in meinem leben..
    Die Hündin kam darauf nicht klar das ihr dad weg war für immer gegangen. ..sie entwickelte sich zum kl.psycho bellt viel wenn wir das haus verlassen,sie zittert viel,sind wir daheim pennt sie, grüner Star, Nachtblind,klettenhaft nun wird sie in 3mon.auch 12j. Alt sind jetzt auch in tieräztl. Behandlg. Leberwerte auffällig nun wdh. Sich das alles wohl nochmal….
    Lieber Gott im Himmel schenk mir viel kraft,denn dieser Lebensabschnitt geht nun auch bald vorbei..sie waren das was von meiner grossen liebe noch übrig blieb, (ex freund wir schafften sie uns gemeinsam an)

  17. Hallo Russelfreunde.
    Wir mußten am 5.2.2016 unseren über alles geliebten Jack Russel Rüden im Alter von 16 1/2 Jahren einschläfern lassen. Wir und auch unser Arzt konnten ihn nur dadurch vor dem ersticken retten.Er war in bester Verfassung, eigentlich nie krank oder dergleichen. Bis kurz nach Silvester die Atmung bei ihm sehr schnell und schwer wurde. Diagnose beim Arzt nach Blutbild- Röntgen und Ultraschall. viele Metastasen- Leber gescwollen- und ein großes Hämaton direkt am Herzbeutel, das war der Grnud für seine schnelle Atmung, und der Voraussage das er das Wochenende nichr überleben werde.Das war vielleicht ein Schock.Die einzigste Change war eine schnelle Operation, aber mit geringen Aussichten ,denn er würde die Narkose aller Wahrscheinlichkeit nicht überstehen- Aussicht 50 : 50.. Unser Racker hat sie Dank seinem starken -Herzen überstanden. Die Anspannung lößte sich wieder. Ein paar Tage später schwoll sein Bauch an. Diagnose : Wasser, das schon etwas in die Lunge ging – er keuchte manchmal. Die Leber schwoll weiter an und er verlor zusehens Fett. Der Bauch schliff bald am Boden. Wir trugen Ihn immer etwas weg, und ließen ihn dann nach Hause laufen, ums eine Geschäfte zu machen . Er konnte nicht mehr auf der Decke liegen.Hatte wahrscheinlich Schwerzen wegen seinem dicken .Bauch. Es tat uns in der Seele leid wenn man Ihn so sah. Am Freitag den 5. war das rechte Hinterbein samt Gelenk sehr stark geschwollen : Wasser!! Der Arzt sah nur einen Ausweg. Ihn zu erlösen, um Ihm die Qualen durch das ersticken zu ersparen. Wir haben Ihn jetzt wieder zu Hause in einer kleinen Urne.Wir fühlen uns immer noch als ob uns einer den Boden unter den Füßen weggezogen hat.Man hat uns geraten uns wieder einen anzuschaffen. Das werde wir auch tun. Aber unser über alles geliebter Sammy wird immer in unserem Herzen einen Platz haben,auch wenn ein Neuer da ist. Natürlich wieder ein Jack Russell!

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