Flöhe, Zecken, Würmer


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Parasitenbefall beim Jack Russell vorbeugen und bekämpfen

Zecken Jack Parson Russell Terrier
Zecken sind bei Hunden immer mal wieder anzutreffen. Sie lassen sich fast nicht vermeiden.

Parasitenbefall ist für alle Jack Russell Halter ein ganz großes Thema. Natürlich gilt hier die Aufmerksamkeit insbesondere der Vorbeugung. Aber auch, wenn in einigen Ratgebern zu lesen ist, dass man den Hund sicher vor Parasitenbefall schützen kann, muss doch vergegenwärtigt werden, dass der Jack Russell ein lebhafter Geselle ist.

Er lässt kaum eine Gelegenheit zum Stromern im Dickicht oder Gebüsch aus. Auch die sorgfältigsten Schutzmaßnahmen werden nicht verhindern können, dass ein aktiver Jack Russell gelegentlich von Parasiten befallen ist. Das gehört zum gesunden Hund einfach dazu. Daher muss auch der Bekämpfung von Parasiten erhöhte Beachtung geschenkt werden.

Mit ein wenig Sorgfalt bleibt der Hund gesund

Flöhe Jack Russell Terrier
Ein Floh in der vergrößerten Ansicht.

Ein Blick auf die in Frage kommenden Schmarotzer zeigt allerdings recht schnell, dass weder Prophylaxe noch Behandlung großen Aufwand oder Mühen erfordern.

Außerordentlich wichtig ist jedoch, jede Maßnahme gegen Parasiten mit dem Tierarzt abzusprechen.

Auch der Jack Russell hat körpereigene Abwehrmechanismen gegen Parasiten. Die Vorbeugung sowie Bekämpfung stellen eine Unterstützung der natürlichen Abwehr beziehungsweise einen notwendigen Eingriff dar.

Bei einem unsachgemäßen Vorgehen gegen Parasiten besteht die Gefahr, dass der Hund Schaden nimmt.

Fellpflege immer – Bad selten

Zecken Parson Russell Terrier
Im Wald lauern häufig Zecken in Büschen und Gras.

Ganz allgemein gehört die Fellpflege zum Schutz gegen blutsaugende Parasiten wie Flöhe, Zecken und Milben. Mit dem regelmäßigen Abtasten des Körpers, kann ein Befall leicht festgestellt werden. Diese Behandlung wird vom Jack Russell übrigens sehr gerne entgegengenommen.

Oft mit weniger Wohlwollen sieht der Hund dem Einsatz einer Bürste oder eines Kamms entgegen. Dennoch wird er, voller Vertrauen in seinen menschlichen Gefährten, auch diese Prozedur geduldig über sich ergehen lassen.

Das Baden mit geeigneten Pflegemitteln wird vom Jack Russell jedoch zu Recht skeptisch betrachtet. Hier unterscheiden sich menschliche und tierische Hygienebedürfnisse grundlegend. Häufiger als einmal im Monat sollte ein Bad nicht in Frage kommen.

Das natürliche Verhalten des Jack Russell beachten

Zecken Gefahr im Gras für Parson Jack Russell
Das natürliche Verhalten sollte nicht durch Angst des Besitzers eingeschränkt werden!

Der Jack Russell ist ein Jagdhund. Zum natürlichen Verhalten gehört es dabei, sich im Kot anderer Tierarten zu wälzen. Dies dient dem Jack Russell zur Tarnung, birgt allerdings das Risiko in sich, Würmer und Giardien aufzunehmen.

Eine Reinigung des Tieres wird, auch wenn sie zeitnah erfolgt, das Risiko eines Parasitenbefalls nicht mehr vollständig ausschließen können. Daher ist ein regelmäßiges Entwurmen beim Tierarzt unerlässlich. Als Jagdhund kann der Jack Russell auch zum Wildern neigen.

Dies ist natürlich, auch wenn es dem Instinkt des Hundes gemäß ist, ein unerwünschtes Verhalten, durch das auch Parasiten übertragen werden können. Eine geeignete Hundeerziehung wird den Jack Russell jedoch von seinen weidmännischen Ambitionen abhalten.

Flöhe nicht nur am Körper bekämpfen

Zu den Parasiten, die sich im Hundefell am wohlsten fühlen, gehören die Flöhe. Hier ist der Katzenfloh am weitesten verbreitet. Obwohl der Name es nahe legt, befällt dieses springstarke Insekt nicht nur Katzen, sondern saugt auch mit Hochgenuss das Blut von Hunden und Menschen.

Dies verursacht nicht nur einen Juckreiz. Flöhe sind auch Überträger von Krankheiten und anderen Parasiten, wie dem Grukenkernbandwurm. Vorbeugende Maßnahmen, wie das Anlegen eines Flohbandes, setzen meist Geruchsstoffe ein, die die Flöhe vertreiben aber auch töten.

Man spricht hier von Repellentien. Bei einem Flohbefall muss bedacht werden, dass sich diese ganzjährig aktiven Blutsauger nur zu etwa fünf Prozent im Fell des Hundes einnisten.

95 Prozent der potentiellen Flöhe finden sich in Eiern und Larven in der Umgebung. So können Flöhe, neben ihrer sprichwörtlichen Sprungkraft, sicherstellen, sich auf möglichst vielen Wirtstieren zu verbreiten.

Flohkamm
Flohkamm zum Auskämmen von Flöhen aus dem Fell.

Die Bekämpfung von Flöhen, darf sich also nicht nur auf das Einpudern des Fells beschränken, sondern muss auch, beispielsweise als Spray eingesetzt, das Umfeld des Jack Russell einbeziehen. Meist wird hier, außer bei Katzen, der Wirkstoff Permethrinein gesetzt.

Zum Auskämmen eignet sich auch sehr gut ein Flohkamm.

Zeckenzangen richtig einsetzen

Zecken entfernen beim Jack Russell
Zecken entfernt man mit der Zeckenzange

Bei Zecken, die auch zu den Milben-Spinnen zählen, hält sich der Irrtum, dass diese auf Bäumen ausharren, bis sie sich auf einen Wirt herabfallen lassen können. Das ist nicht richtig.

Vielmehr krabbeln Zecken am Boden oder in Sträuchern. Der Jack Russell ist also gerade beim Erkunden eines dichten Gebüschs der Gefahr ausgesetzt, von Zecken befallen zu werden.

Prophylaktisch halten auch hier Repellentien wie Permethrin die Schmarotzer davon ab, den Hund zu befallen.

Mindestens einmal täglich sowie während und nach jedem Spaziergang ist hier zusätzlich die Kontrolle der Haut des Jack Russell erforderlich. Entdeckte Zecken werden mit einer Zeckenzangeentfernt.

Dabei muss sichergestellt werden, dass die ganze Zecke unversehrt aus dem Körper gezogen oder gedreht wird.

Zu diesem Zweck ist es am sinnvollsten, sich beim Kauf einer Zeckenzange in einer Apotheke oder einem Tierfachgeschäft in ihre korrekte Anwendung einweisen zu lassen. Um durch Zeckenbisse ausgelöste Folgeerkrankungen zu vermeiden, sollte der Hund zudem gegen Borreliose geimpft sein.

Milben sind lebensgefährlich für den Jack Russell und immer behandlungsbedürftig

Milben Jack Russell
Milben gehören zu häufigen Parasiten bei Jack Russell Terrier.

Häufig tödliche Folgen kann ein Befall von Milben, besonders der Räudemilbe, nach sich ziehen. Diese Milben sind mikroskopisch klein und finden sich oft in Nahrungsmitteln.

Bei einem Befall wird meist zuerst hinter den Ohren des Jack Russell die Haut dünner, faltiger und es bilden sich Schuppen. Diese, beim Hund und anderen Tieren als Räude bekannten Symptome, werden beim Menschen als Krätze bezeichnet.

Sie entsteht dadurch, dass die Milben ihre Eier durch Bohrkanäle unter der Haut ablegen, wo sie dann vom Wirt versorgt werden. Wie bei Flöhen und Zecken kommt auch hier Permethrin zum Einsatz.

Da es sich bei Milbenbefall aber immer um einen schwerwiegenden Krankheitsverlauf handelt, ist unbedingt ein Tierarzt hinzuzuziehen.

Entwurmung und Abtötung von Giardien gehören zu den regelmäßigen Pflichten

Wie gelangen die Würmer in den Körper des Jack Russel?
Wie gelangen die Würmer in den Körper des Jack Russel?

Ebenso ist es Sache des Tierarztes, regelmäßig eine Entwurmung beim Jack Russell durchzuführen. Zahlreiche Unterarten der Fanden- und Plattwürmer setzen sich immer wieder im Körper des Hundes, übrigens nicht nur im Darmtrakt, fest.

Obwohl es sehr schwierig ist und sich in der Praxis nicht 100 prozentig durchführen lässt, ist der Hund vom Kot anderer Tiere fernzuhalten. Auch beim Kontakt mit Artgenossen ist ein prüfender Blick fällig, ob diese einen gesunden Eindruck machen.

Schließlich muss eine Übertragung von Würmern durch Beutetiere ausgeschlossen werden. Dazu ist manchmal der Gang in die Hundeschule unumgänglich. Die gleichen Vorbeugemaßnamen und Behandlungen durch den Tierarzt gelten auch bei Giardien und Kokzidien.

Dies sind tierische Einzeller, die sich im Dünndarm des Jack Russell einnisten und unter anderem zu Durchfall-Erkrankungen führen.

War Ihr Hund schon wegen Zecken oder Würmern ernsthaft krank? Erzählen Sie davon und hinterlassen Sie einen Kommentar!

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