Jack Russell Krankheiten


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Jack Russell Krankheiten


Wer einen Rassehund anschafft, sollte sich immer bewusst sein, dass das Züchten einer Rasse eine nicht natürliche und somit nicht der Evolution unterworfene Sondierung ist.

Daher kämpft ziemlich jede Rasse mit spezifischen Krankheitsbildern, die oft auch vererbbar sind.

Grundsätzlich lässt sich dieses Risiko erheblich reduzieren, wenn ausschließlich Tiere von verantwortungsvollen Züchtern erworben werden.

Keine Krankheiten bei Jack Russell Züchtern
Der Kauf bei verantwortungsbewussten Jack Russell Züchtern vermindert das Risiko von Erbkrankheiten enorm!

Viele der rassespezifischen Erbkrankheiten – so auch beim Jack Russell Terrier – treten zuvor bei den Elterntieren auf und werden durch seriöse Züchter aus der Zucht genommen.

Auch die Sozialisierung beim Züchter spielt eine Rolle. Keinesfalls sollten daher Tiere erworben werden, deren Historie im Dunkeln liegt oder gar von einem unbekannten Züchter aus Osteuropa kommen.

Außerdem kann beim Jack Russell Terrier innerhalb eines begrenzten Rahmens diesen Krankheiten entgegengewirkt werden.

Die hier beschriebenen Krankheiten stellen nur einige mögliche Krankheiten dar! In der Regel sind die Hunde gesund und es entstehen erst gar keine Krankheiten beim Jack Russell Terrier.

I.) Die folgenden Krankheiten betreffen kleine Hunderassen aufgrund ihrer Anatomie sowie speziell Russell Terrier:

– Ataxie und Myelopathie
– Atopie
– Dermatophytose
– Extreme Weißfärbung (Dilution)
– Katarakt oder Grauer Star
– Legg-Calvé-Perthes
– Luxationen (Linsen- und Patella-Luxation)
– Taubheit

Ataxie und Myelopathie

Vererbung von Krankheiten
Kleine Welpen können die Veranlagung zu späteren Krankheiten in sich tragen.

Hierbei handelt es sich um typische Terrier (Jack Russell Terrier, Parson Russell Terrier wie auch Foxterrier) Erbkrankheiten. Dabei degeneriert die sogenannte weiße Substanz, Nervenfasern des Zentralnervensystems, im Rückenmark auf Höhe von Brust- und Halsbereich.

Es kommt zu einer Hypermetrie der Vorderbeine und einer breitbeinig wirkenden Stellung der Hinterläufe. Außerdem kommt es zu dem als Terrier-Zittern bekannten Muskelzittern.

Des Weiteren kann auch der Hörnerv eine Schädigung erfahren, was wiederum zu Taubheit führen kann.

Die Symptome an den Läufen führen dazu, dass die Tiere nicht mehr eigenständig stehen können. Das größte Risiko eines Ausbruchs liegt zwischen dem zweiten und sechsten Lebensmonat der Welpen.

Die Krankheit lässt sich nicht heilen, jedoch unter Umständen mit Physiotherapie leicht unterdrücken, so zum Beispiel mit Schwimmen und viel Bewegung.

Atopie

Vereinfacht ausgedrückt ist Atopie beim Russell Terrier nichts anderes als eine allergische Reaktion auf Umwelteinflüsse oder Nahrungsbestandteile.

Es erfolgt eine zu hohe Histaminausschüttung, die Folge können Asthma, Darmentzündungen oder Ausschläge an der Haut sein. Zur exakten Bestimmung muss das betreffende Allergen identifiziert werden. Hochverdauliche Nahrung wirkt unterstützend.

Dermatophytose

Die Dermatophytose ist eine Pilzerkrankung, die durch ein Trauma, Stress oder andere Krankheiten ausgelöst werden kann. Mögliche Symptome sind Schuppenbildung, Verkrustungen an der Haut, Haarausfall oder Hautentzündungen mit Juckreiz.

Neben der tierärztlichen Behandlung unterstützt hochverdauliche Nahrung die Heilung.

Katarakt oder Grauer Star

Augenkrankheiten Jack Russell Terrier
Augenkrankheiten wie die Linsenluxation und der graue Star gehören zu häufigen Problemen bei Jack Russell Terrier.

Es handelt sich um eine milchige Eintrübung der Linse. Bei Alttieren ist sie unter Russell Terriern die meist verbreitete Krankheit. Rechtzeitig diagnostiziert kann sie operativ behoben werden.

Extreme Weißfärbung (Dilution)

Es handelt sich um einen Gendefekt des Dilute-Gens. Es kommt in der Wirkung zu einer starken Weißfärbung oder zu unerwünschten Fehlfarben: Isabell und Lemon oder Blau und Grau.

Legg-Calvé-Perthes

Dabei handelt es sich um ein Krankheitsbild, von dem kleine Hunderassen generell stärker betroffen sind. Dabei brechen Knorpel und Gewebe am bzw. um den Oberschenkelkopf zusammen, man spricht von einer sogenannten avaskulären Nekrose.

Auslöser können folgende Ursachen sein: Trauma, Stress, falsche Ernährung sowie falsche Bewegung in der Wachstumsphase des Tiers.

Da die Krankheit große Schmerzen verursacht, kann es im weiteren Verlauf zum Lahmen, Muskelschwund und Arthrose kommen.

Wie schon bei den Auslösern genannt, ist ein richtiges Bewegungsbild sowie eine gesunde, hochverdauliche Ernährung insbesondere in der Wachstumsphase dringend zu empfehlen.

Luxationen

A) Patella-Luxation

Bei der Patella-Luxation lässt sich die Kniescheibe verschieben. Dadurch bedingt kommt es dazu, dass der Terrier beginnt, nur noch auf drei Beinen zu laufen. Diese Erkrankung ist operativ zu beheben.

B) Linsen-Luxation

Auch das ist eine typische Erbkrankheit der Terrier. Dabei tritt die Linse in den Glaskörperraum bzw. in die vordere Augkammer. Beim Menschen kann die Linse entfernt und durch eine künstliche ersetzt werden. Bei Tieren ist diese Behandlungsmethode nicht gängig.

Das Krankheitsrisiko minimieren

Den meisten Terrier Krankheiten, insbesondere den erblich bedingten, kann sehr gut vorgebeugt werden, indem ausschließlich Tiere von einem verantwortungsbewussten und zugelassenen Züchter abgenommen werden.

Diese lassen die meisten Tests jährlich durchführen, um mögliche Träger von Haus aus der Zucht zu nehmen und damit das Risiko einer Erkrankung erheblich zu reduzieren.

Ansonsten ist, wie bei einigen Krankheitsbildern erwähnt, eine angemessene Ernährung sowie ein der Rasse entsprechendes Bewegungsbild ab frühestem Welpenalter zuträglich.

Es sei darauf hingewiesen, dass nicht alle angesprochenen Krankheiten ein hohes Ausbruchsrisiko haben, insbesondere wenn von einem entsprechenden Züchter gekauft wird.

II.) Allgemeine Pflege vom Jack Russell Terrier und Hundeapotheke

Gesunder Jack Russell Parson Terrier
Mit der richtigen Ernährung und Pflege bleibt Ihr Jack Russell Terrier lange gesund.

Ansonsten ist der Jack Russell Terrier ein äußerst pflegeleichter Hund: einmal in der Woche sollte der Hund gekämmt werden, einmal im Monat ist ein Trimmen des Unterhaars empfehlenswert, denn dadurch wird dieses gleichmäßig dicht (Siehe Jack Russell Pflege).

Natürlich sollte jeder verantwortungsbewusste Hundehalter heute auch eine Hunde-Apotheke bzw. ein Hunde-Erste-Hilfe-Set stets griffbereit bereithalten. Dazu gibt es sehr gute Komplettprodukte im Fachhandel, allerdings gilt es diese meist zu ergänzen.

Zum Inhalt sollten eine Schere, Desinfektionsmittel, diverse Heftpflaster, Mullbinden und Kompressen gehören, außerdem Latex-Handschuhe, ein Maulkorb oder eine Maulschlinge, eine Rettungsdecke und entsprechende Stöcke oder Stäbe zum Schienen.

Es gilt immer zu bedenken, dass ein verletzter Hund seinen Schutzinstinkten folgt und unter Umständen beißen will.


40 Gedanken zu „Jack Russell Krankheiten

  1. Hallo,

    unser 13 Jahre alter Jack-Russel hat sich lt. Tierarzt eine Kreuzbandverletzung beim Spielen im Garten zugezogen. Eine Operation wollen wir ihm nicht mehr zumuten und können sie uns auch nicht leisten und fragen uns jetzt, ob wir ihn nur schonen oder ob wir eine Bandage anfertigen lassen. Hat jemand Erfahrung damit und kann uns vom Verlauf berichten?

    1. Mein Rat wäre es den Hund trotz des Alters operativ behandeln zu lassen. Um das Narkoserisiko zu minimieren wäre eine präoperative Blutuntersuchung sinnvoll. Viele Kliniken bieten die Möglichkeit an, einen Ratenzahlungsvertrag abzuschließen. Kosten für einen Kreuzbandriss betragen in der Regel zwischen 700-900 Euro.
      Wird ein Kreuzbandriss nicht operiert, kann es zu starken Arthrosen kommen. Auch das Risiko, dass das Kreuzband am anderen Hinterlauf reißt, ist nicht gerade gering.

  2. Hallo,an einen guten Ratgeber.ich habe meinen Jack Russel 9 Jahre,habe immer Hunde gehabt aber das erste mal einen Jacky männlich,er ist eigentlich ein toller Hund ,für ältere Menschen zu flink.und wir sind älter, er ist sehr anhänglich und liebevoll zu uns,nachts schläft er im Schlafzimmer auch in unserem Bett ,geht Gassi frißt gut und Stuhlgang klappt auch Zur Zeit macht er uns große Sorgen,Er ist abends unruhig,kratzt auf dem Teppich,tut mich nachts zärtlich mit der Pfote antippen,führt mich zu seinem Bauch und Kopf damit ihn streichele und hächelt dabei,ich finde Nachts keine Ruhe mehr.,er sitzt dann auf dem Bett mit gesengten Kopf als wenn er traurig ist,er tut mir so leid was kann ich nur machen?Wir lieben ihn sehr aber ist er vielleicht nervlich krank oder hypervendiliert er ,wegen dem hächeln ? Tagsüber ist er etwas faul geworden aber sonst gut drauf und spielt mit uns.Ich suche wirklich einen ehrlichen Rat und bedanke mich in voraus,mit freundlichem Gruß die Hundeliebhaber mit ihren Sorgen

    1. Es wäre ratsam den Hund einem Tierarzt vorzustellen. Herzerkrankungen können sich durch nächtliche Unruhe äußern, selbstverständlich nicht in allen Fällen. Hat der Hund eine Konditionsschwäche? Ist er allgemein ruhiger geworden? Die meisten Herzerkrankungen lassen sich mithilfe von Medikamenten super in den Griff bekommen.

  3. hallo
    möchte jetzt einen parson russel kaufen der vom hinterteil bis mitte rücken braun ist uund dann wieder von der schulter ab bis zur nasenspitze in tricolor. soviel farbe sag ich mal ist beim parson eigentlich nicht normal hat daoch aber nichts zu sagen, oder ? wer kennt sich da aus , danke im vorraus

    1. Hallo Andreas,
      entschuldige bitte, wenn ich das frage. Geht es Dir um die Optik oder um die Charaktereigenschaften des Hundes? Jack Russell und Parsons sind optisch immer sehr unterschiedlich. Viel wichtiger ist, dass Du Dir vor der Anschaffung des Jack Russels darüber im Klaren bist, dass Du ein wahres Energiebündel adoptierst. Du solltest auch wissen, dass Du die nächsten 12 bis 15 Jahre 2- 3 x täglich mindestens 1 Stunde mit ihm kaufen und spielen musst, und wenn Du dann zu Gause bist, ist der Jackie u. U. noch nicht müde. Leider werden Jack Russell viel zu oft wegen ihres niedlichen Aussehens angeschafft. Wegen Unterforderung werden sie nicht selten bissig. Und dann landen die armen Hubde im Tierheim, weil Herrchen oder Frauchen nicht wusste, was Jackie wirklich braucht.
      Ich schreibe das, weil ich zum 2. Mal einen Jack Russell aus dem Tierheim adoptiert habe. Charlie wie auch Kenny waren “Wanderpokale” die wegen Verhaktensauffälligkeien abgeschoben wurden. Viele Grüße

  4. Hallo ich habe eine 12 jährige Jack Russel Dame, die heute plötzlich beim Leckerlie esen auf die linke seite gefallen ist und nicht selbstständig wieder aufstehen konnte…Ich habe sie direkt in den Arm genommen und dann hingestellt und alles war als wäre nix passiert. Das war alles innerhalb sekunden. Kann ein hund eine ataxie im alter bekommen?

  5. Hilfe…
    Wir haben einen terriermix welpen 13/14 Wochen alt , von einem Bauernhof gerettet. Seit einiger Zeit zittern Emmas Beine und sie fällt sehr oft hin und robbt. Sie ist soweit sehr freundlich und zeigt keine schmerzen, sie fällt halt hoffe hin ( hinterbeine sacken weg und zittern beim laufen als wenn sie ihren po nicht halten könnte) Wir waren schon beim Tierarzt und bei einem DiagnoseZentrum ( eine Neurologin) wo Blut und das GehirnWasser und der körper geröntgt und untersucht wurde. Das war alles soweit nicht auffällig aber sie konnten uns trotzdem nicht sagen was mit unseren kleinen los ist.
    Uns zerbricht es das Herz dies zu sehen… Hat irgendjemand sowas schon mal gesehen bzw Erfahrungen gemacht ? Irgendwelche Ideen?
    Schon mal danke im vorraus…
    Lieben Gruß

  6. Hallo,
    wir haben jetzt seit 5 Jahren einen Parson Jack Russel Terrier. Als Welpe zu uns gekommen, hat er sich prima zurecht gewachsen ist ein aufgewecktes Kerlchen. ER bekommt täglich richtig viel Auslauf uns Beschäftigung und ist gesundheitlich tip top in Ordnung.
    Nur das er manchmal so komische Grunzanfälle bekommt – egal ob im Liegen oder Stehen – es lässt sich auch keine Regelmäßigkeit erkennen. Nach ein paar Minuten so 2-3 ist alles wieder vorbei, so als sei nicht gewesen – Was kann das bloß sein?

  7. Hallo,
    haben einen 4 Jahre alten Jack-Russel seit er Welpe ist. Mutter von ihm ist sogar in der Familie. Allerdings hat er ab und zu komische Wesenzüge bekommen die er vorher nicht hatte. Er zittert, hat unheimlich Angst und in manchen Situationen knappt er. Wir selber haben ihn nie geschlagen und haben die Vermutung wenn wir außer Haus waren, dass irgendwie die Mieter vielleicht in die Wohnung sind oder ähnliches.
    Manchmal ist er von jetzt auf gleich unheimlich scheu und schreckhaft.

    Außerdem hat er immer Probleme mit seinen Ohren. Wenn es anfängt zu blühen sind diese entzündet und laut TA wäre das normal da er auf Gräser reagiert da er so winzig ist und beim spazieren gehen immer in Kontakt kommt.

    Allerdings kommt jetzt das Hauptproblem:
    Seit Wochen hat er rote Haut und das überall. Die Pfoten leckt er sich andauernd und auf den Knöchel ist er richtig wund. Er schubbert sich anscheinend auch in den Beinbeugen wund. Ich bin ein Freund von natürlichen Produkten und bekomme zu 99% alles mit Kamillentee behandelt auch bei unserem anderen Hund und unseren Katzen.
    Eine ganze Nacht habe ich ihm darauf hin die Füße mit Vaseline eingefettet. Das hat zwar anscheinend die Rötung und den Juckreiz gelindert aber es hört nicht auf.

    Schon wieder die hohen TA-Kosten und die Zeit für dort zu warten wollten wir uns bis jetzt ersparen. Vielleicht haben Sie eine Idee?
    Vielen dank vorab!

  8. unser JR hat seit Monaten trotz 3x täglicher gründlicher Reinigung mit antibakteriellen Ohrenreiniger immer wieder nach zwei bis drei Stunden übel riechenden schwarzen Belag im linken Ohr . Er schüttelt sehr oft den Kopf und ich merke, daß ihm die Ohrreinigung unangenehm ist. Wer kann mir einen Tipp geben. MFG

  9. Hallo hoffe hier ist noch jemand Aktiv . Mein Parson Jack Russel ist 12 Jahre alt . Seit einer Woche humpelt er vorne links. Nach dem Tierarztbesuch war es richtig schlimm . Er bekommt Rymadil und Abends eine halbe Novalmin . Er beißt sich ab und an ganz hecktisch am hinteren Rücken . Ansonsten geht es ihm gut . Er hatte vor 3 Jahren einen Bandscheiben Vorfall . Und dieses Jahr im April nochmal Probleme mit der Wirbelsäule die haben wir aber beide Male ohne OP sehr gut hinbekommen . Die Tierärztin ist Ratlos . Beim Abtasten zeigte er null Schmerzen . Humpelt aber leider immer noch …mal leicht und dann wieder ganz doll. Habt ihr Ideen ?

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